Heizkosten und technische Probleme im Fokus
Im Quartier Clarenberg in Dortmund hat es in den vergangenen Monaten wiederholt Kritik gegeben. Nun sind Vertreterinnen und Vertreter der LEG SE, Mieterinnen und Mieter, der Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V., die Landtagsabgeordnete Anja Butschkau sowie der Geschäftsführer der Jüdische Gemeinde Dortmund zu einem gemeinsamen Gespräch in der Dortmunder Niederlassung des Wohnungsunternehmens zusammengekommen. Mit dabei war unter anderem der operative Vorstand Dr. Volker Wiegel.
Im Mittelpunkt standen Probleme, die zuletzt auch öffentlich thematisiert worden waren: Heizungs- und Warmwasserausfälle, Legionellenbefunde, Schwierigkeiten mit Aufzügen sowie die Müll- und Sauberkeitssituation im rund 1.000 Wohnungen umfassenden Quartier. Nach Angaben der Beteiligten verlief das Treffen offen und lösungsorientiert. Transparenz, regelmäßiger Austausch und die konsequente Umsetzung vereinbarter Maßnahmen seien zentrale Voraussetzungen, um die Situation nachhaltig zu verbessern.
Neuberechnung angekündigt und weiterer Dialog vereinbart
Ein konkretes Ergebnis des Termins betrifft die Heizkostenabrechnungen. Die LEG kündigte an, diese für das Quartier erneut umfassend zu prüfen und neu zu berechnen. Hintergrund sind Kostensteigerungen, die zuvor unter anderem von der Landtagsabgeordneten schriftlich thematisiert worden waren. Betroffene Mieterinnen und Mieter sollen nach der Korrektur zeitnah informiert werden. Zudem werde ihnen die Möglichkeit eingeräumt, die Abrechnungen einschließlich der zugrunde liegenden Rechnungen und Energielieferverträge einzusehen.
Technische Probleme wie Legionellenbefunde und Heizungsausfälle infolge von Rohrbrüchen seien nach Unternehmensangaben bereits behoben oder adressiert worden. Ein zuletzt noch bestehender Heizungsausfall in sechs Wohnungen sei lokalisiert worden und solle kurzfristig behoben werden.
Darüber hinaus verständigten sich die Gesprächspartner darauf, bereits eingeleitete Maßnahmen zur Verbesserung von Sauberkeit und Kommunikation konsequent fortzuführen und im Austausch zu bleiben. Mit dem Dialog vor Ort sei ein wichtiger Schritt unternommen worden, um die Lage im Quartier Clarenberg zu stabilisieren und das Vertrauen zwischen Mieterschaft, Politik und Wohnungsunternehmen zu stärken.

















