• Werbung
  • Gewinnspiele
  • Kontakt
Samstag, 8. August 2026
Wir in Dortmund
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
  • Dortmund
    • Alle Nachrichten
    • Auto & Mobilität
    • Fußball
    • Gesundheit
    • Kunst & Kultur
    • Politik
    • Recht & Steuern
    • Sport
    • Wirtschaft & Technik
  • Citywest
  • Huckarde
  • Mengede
  • Lüdo
  • Hellweg & Kaiserstr.
  • Hörde
  • Hombruch
  • Aplerbeck
  • Videos
Wir in Dortmund
  • Dortmund
    • Alle Nachrichten
    • Auto & Mobilität
    • Fußball
    • Gesundheit
    • Kunst & Kultur
    • Politik
    • Recht & Steuern
    • Sport
    • Wirtschaft & Technik
  • Citywest
  • Huckarde
  • Mengede
  • Lüdo
  • Hellweg & Kaiserstr.
  • Hörde
  • Hombruch
  • Aplerbeck
  • Videos
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
Wir in Dortmund
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
Home Hörde

Hörder Artists: Linn Schiffmann porträtiert 22 Kunstschaffende aus dem Stadtbezirk

Ein Buch über die, die Hörde bunt machen

von Wir in Dortmund (NK)
vor 3 Wochen
in Hörde
Lesezeit: 4 Minuten
A A
Künstlerin und Autorin Linn Schiffmann porträtiert 22 Kunstschaffende aus dem Stadtbezirk. (Foto: Wir in Dortmund)

Künstlerin und Autorin Linn Schiffmann porträtiert 22 Kunstschaffende aus dem Stadtbezirk. (Foto: Wir in Dortmund)

126
GETEILT
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Whatsapp teilen

Hörde besitzt eine vielfältige Kunstszene. Wie groß sie tatsächlich ist, wurde Künstlerin Linn Schiffmann allerdings erst bewusst, als sie vor einigen Jahren selbst stärker in das kulturelle Leben des Stadtteils eintauchte. Die aus Aplerbeck stammende Künstlerin und Autorin hat nun 22 Kunstschaffende aus Hörde und der Umgebung in einem einzigartigen Buchprojekt porträtiert.

Über den Kulturladen in die Hörder Kunstszene

„Ich wusste überhaupt nicht, dass es hier so viele Künstlerinnen und Künstler gibt“, erzählt Schiffmann. Etwa seit 2022 sei sie zunehmend mit der Hörder Kulturszene in Kontakt gekommen. Eine wichtige Anlaufstelle war dabei der Kulturladen, in dem zunächst eine Bekannte von ihr ausstellte. Später engagierte sich Schiffmann selbst im Verein „KulturQuartier Hörde“. Über die Vereinsarbeit, Ausstellungen, Vernissagen und die ehemalige Galerie Friedrich 7 lernte sie immer mehr Kunstschaffende aus dem Stadtteil kennen. Dabei entstand die Idee, einige dieser Menschen und ihre Arbeiten ausführlicher vorzustellen. Schiffmann wollte zeigen, „wie vielfältig das Ganze ist, wie cool die Leute sind und wie offen“.

Interviews und Kunst miteinander verbunden

Ein klassisches Interviewbuch sollte es jedoch nicht werden. Schiffmann wollte auch selbst künstlerisch tätig sein. So entstand die Idee, die Gespräche mit eigens gestalteten Porträts zu verbinden. Mit allen Beteiligten führte sie ausführliche Interviews – meist in deren Ateliers oder Wohnungen. Anschließend fotografierte sie die Künstlerinnen und Künstler. Für die Porträts kombinierte sie diese Aufnahmen mit Fotografien aus Hörde.

Die Stadtansichten wurden ausgedruckt und anschließend von Schiffmann übermalt. Dabei ließ sie Teile der Fotografien bewusst sichtbar. So entstanden Bilder, in denen die porträtierten Menschen mit bekannten Orten aus Hörde verschmelzen. „Im Prinzip wird die Stadt durch die Künstlerinnen und Künstler erst bunt“, beschreibt Schiffmann die Idee hinter den Arbeiten.

Für ein fertiges Porträt benötigte Schiffmann häufig einen ganzen Tag. Hinzu kam die Zeit für die Fotografien in Hörde. Mehrfach war sie mit dem Fahrrad im Stadtteil unterwegs, um geeignete Perspektiven und Lichtverhältnisse zu finden.

Persönliche Gespräche statt glatter Antworten

Viele der im Buch vorgestellten Kunstschaffenden kannte Schiffmann bereits persönlich. Nur wenige lernte sie erst durch das Projekt kennen. Diese Vertrautheit habe die Interviews deutlich erleichtert. Die Gespräche zeichnete sie mit dem Handy auf und ließ die Beteiligten zunächst möglichst frei erzählen. „Viele hätten dabei irgendwann vergessen, dass das Gespräch aufgenommen wurde.“

Genau diese natürliche Atmosphäre wollte Schiffmann bewahren. Die Interviews wurden deshalb weitgehend in ihrer ursprünglichen Form übernommen. Zwar durften alle Beteiligten ihre Aussagen vor der Veröffentlichung noch einmal prüfen, doch manche nachträglich überarbeiteten Antworten erschienen Schiffmann zu glatt oder zu verkopft. Besonders wichtig waren ihr die kleinen, persönlichen Aussagen.

„Das war dann genau nicht mehr das, was ich wollte“, sagt Schiffmann. Das Buch solle schließlich nicht nur die Kunst, sondern auch die Menschen dahinter zeigen.

Sechs bis acht Seiten pro Person

Jeder porträtierten Person sind im Buch etwa sechs bis acht Seiten gewidmet. Neben dem Interview und dem von Schiffmann gestalteten Porträt sind dort auch verschiedene Werkbeispiele zu sehen. Inhaltlich konzentriert sich das Buch auf bildende Kunst. Vertreten sind unter anderem Malerei, Fotografie und Collagen. Auch Tätowierkunst hätte nach Schiffmanns Verständnis grundsätzlich in das Konzept gepasst. Ein ursprünglich vorgesehenes Tattoo-Studio war allerdings bereits vor Abschluss des Projekts aus Hörde in die Innenstadt gezogen.

Daran zeige sich auch, dass das Buch nur eine Momentaufnahme sein könne. Bereits während der Entstehung seien einzelne Beteiligte umgezogen oder hätten Veränderungen in ihrem Leben angekündigt.

„Die Leute kommen und gehen. Das macht eine Kunstszene schließlich auch aus“, sagt Schiffmann.

Auch bei Künstlern, die Schiffmann schon länger kannte, erfuhr sie während der Gespräche noch viel Neues. Besonders beeindruckt habe sie ein mehr als einstündiges Interview, das sich stark um philosophische Fragen drehte.

„Dabei ging es etwa darum, warum Menschen Kunst machen und ob Künstlerinnen und Künstler eine besondere gesellschaftliche Aufgabe besitzen.“ erzählt Schiffmann. Das Gespräch habe sie dazu gebracht, auch die eigene Arbeit noch einmal anders zu betrachten.

Gerade diese Geschichten seien für Schiffmann besonders interessant. Ein Kunstwerk könne man betrachten und spontan schön oder weniger schön finden. Kenne man jedoch den Menschen und die Geschichte dahinter, verändere sich häufig auch der Blick auf das Werk.

Förderung durch das Hörder Bezirksmarketing

Ursprünglich wollte Schiffmann das Projekt vor allem auf den Hörder Postleitzahlenbereich 44263 begrenzen. Eine Förderung durch das Bezirksmarketing ermöglichte es ihr jedoch, den Blick auf den gesamten Stadtbezirk Hörde auszuweiten. Am Ende wurden 22 Künstlerinnen und Künstler aufgenommen.

Positive Reaktionen der Künstler

Fast alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler haben das fertige Buch inzwischen gesehen. Die Reaktionen seien durchweg positiv gewesen, berichtet Schiffmann.

Entstanden ist eine persönliche Bestandsaufnahme der Hörder Kunstszene, die nicht nur Werke zeigt, sondern vor allem die Menschen sichtbar macht, die hinter ihnen stehen.

Das Buch ist erhältlich über die ISBN 978-3-6963-8487-6 und kostet 25,00€

Teilen50Tweet32senden

Weitere Artikel

Freie Bühne für die Welt: Micro!Festival verwandelt Dortmunds City (Fotos: Wir in Dortmund)
Dortmund

Dortmund tanzt auf der Straße – Micro!Festival eröffnet mit voller Innenstadt

vor 1 Tag
Für den „Hauptdarsteller“ gab es – wie zu erwarten – direkt einen längeren Praxistest.
(Fotos: Wir in Dortmund)
Lüdo

„Wasser Marsch!“ für den Glücksbrunnen an der HBG

vor 2 Tagen
„Die beste Krankheit ist die, die gar nicht erst entsteht“ (Foto: Wir in Dortmund)
Hörde

Neue Herzpraxis im Hörder Panorama-Center

vor 2 Tagen
Bei sommerlichen Temperaturen genossen viele Gäste die besondere Atmosphäre. (Foto: Scharper)
Hombruch

Das war Hombruch Karibisch

vor 2 Tagen
Dieses Foto ist Ende 2025 entstanden, als der südliche Abschnitt der Straße Am Bruchheck 2025 als Fahrradstraße ausgewiesen wurde. Jetzt geht es um den nördlichen Abschnitt: Er ist 310 Meter lang und liegt zwischen der Goystraße und der Kreuzung Burgunderstraße / Am Oelpfad.
(© Uwe Grützner)
Hörde

Neuer Abschnitt der Veloroute 5 in Hörde: Die Fahrradstraße Am Bruchheck wächst

vor 3 Tagen
Statt eines einzelnen Großmarktes soll künftig ein Mix aus mehreren Einzelhändlern das Gebäude beleben. (Foto: Wir in Dortmund)
Mengede

Zukunft der ehemaligen Kaufland-Immobilie in Mengede

vor 4 Tagen
Weitere Artikel laden

Beliebte Artikel

  • Statt eines einzelnen Großmarktes soll künftig ein Mix aus mehreren Einzelhändlern das Gebäude beleben. (Foto: Wir in Dortmund)

    Zukunft der ehemaligen Kaufland-Immobilie in Mengede

    2176 teilen
    Teilen 870 Tweet 544
  • Ming Son Kitchen eröffnet zweiten Laden in Dortmund

    780 teilen
    Teilen 312 Tweet 195
  • Neues Café „Love Language 23″ eröffnet

    620 teilen
    Teilen 248 Tweet 155
  • 25 Paar Beine durch den Rahmer Wald

    346 teilen
    Teilen 138 Tweet 87
  • Neue DEW21-Anlaufstelle in Brackel setzt auf persönliche Beratung

    258 teilen
    Teilen 103 Tweet 65
  • Ein Besuch im ältesten Schrebergarten Westfalens

    231 teilen
    Teilen 92 Tweet 58

Stadtmagazine
Wir in Dortmund

Arminiusstraße 1
44149 Dortmund

GESCHÄFTSZEITEN
Mo – Fr: 09:00 – 18:00 Uhr

  • 0231 427808-0
  • E-Mail senden
  • WhatsApp senden

Aktuelle Videos

Video läuft

Mit dem Fuß ins Loch — Fußballgolf-WM zu Gast in Dortmund-Eving

Der FGV Dortmund war am Pfingstwochenende auch bei der Fußballgolf-WM vertreten. (Foto: Wir in Dortmund)

Mit dem Fuß ins Loch — Fußballgolf-WM zu Gast in Dortmund-Eving

Dortmund
Die Radrennstrecke am Steinklippenweg wurde umfassend saniert. Der offiziellen Eröffnung folgte ein Rennen zur 57. Sommermeisterschaft. (Foto: Wir in Dortmund)

Radniere am Steinklippenweg offiziell eröffnet

Dortmund
(v. l.) Trainerteam Oliver Blauscheck und Alexander Holdcroft leiten die Krav-Maga-Seminare am Klinikum Dortmund. (Fotos: Wir in Dortmund)

Selbstverteidigung für Klinikpersonal

CityWest
Philipp und seine Partner Leon und Michel sind die Gründer von cargovibe. Gemeinsam wollen sie mit einer App den Alltag von Lkw-Fahrern vereinfachen. (Foto: Wir in Dortmund)

cargovibe baut digitalen Co-Piloten für Europas Lkw-Fahrer

Dortmund
Es heißt wieder: Spiel doch!

Es heißt wieder: Spiel doch!

Dortmund
Bei der Pressekonferenz im Mercedes Autohaus Jürgens, gab es für Veranstalter, Sponsoren und Gastronomen einen ersten Einblick ins Programmheft 2026. (Foto: Wir in Dortmund)

Dortmund à la carte 2026

Dortmund
Fari möchte einen Calisthenics-Park

Fari möchte einen Calisthenics-Park

CityWest
Seit 100 Jahren geht es hier hoch hinaus und das wurde ordentlich gefeiert (Fotos: Wir in Dortmund)

100 Jahre über den Wolken

Hellweg & Kaiserstraße
Sebastian Bertram (li.) fährt im Sommer sein längstes Rennen. Sein Team rund um Michael Salmen unterstützen ihn dabei (Foto: Wir in Dortmund).

Das Rennen ihres Lebens

Hellweg & Kaiserstraße
Neuer IHK-Präsident im Gespräch

Neuer IHK-Präsident im Gespräch

Dortmund

Aktuelle Ausgaben

Facebook Instagram Youtube
Gewinnspiele • Jobs • Kontakt • Datenschutz • Impressum
Copyright © 2026 WIR IN DORTMUND | Magazin • Online • Video. Alle Rechte vorbehalten.
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
  • Dortmund
    • Alle Nachrichten
    • Auto & Mobilität
    • Fußball
    • Gesundheit
    • Kunst & Kultur
    • Politik
    • Recht & Steuern
    • Sport
    • Wirtschaft & Technik
  • CityWest
  • Huckarde & Kirchlinde
  • Mengede
  • Lüdo
  • Hellweg & Kaiserstraße
  • Hörde
  • Hombruch
  • Aplerbeck
  • Videos

  • Werbung
  • Gewinnspiele
  • Kontakt

Copyright © 2026 WIR IN DORTMUND | MAGAZIN • ONLINE • VIDEO

Wir in Dortmund

Redaktion / Medienberatung

Team

Hallo, wie können wir Ihnen weiterhelfen?

Chat starten