Der Cateringbetrieb Huth geht neue Wege. Nachdem die Fleischerei Huth Ende 2022 geschlossen wurde, hat die Familie nun den „Schlemmertreff“ am Steinkühlerweg 227 in Dortmund-Hörde eröffnet. Das neue Konzept verbindet Frühstück, Imbiss, Mittagstisch und Produkte aus eigener Herstellung. Gleichzeitig bleibt der Catering und Partyservice weiterhin das wichtigste Standbein des Unternehmens. Die Geschichte des Familienbetriebs reicht bis ins Jahr 1997 zurück. Damals eröffnete die Fleischerei Huth zunächst in Dortmund-Wambel. Im Jahr 2005 erfolgte der Umzug nach Hörde. Über die Jahre entwickelte sich insbesondere das Cateringgeschäft immer stärker.„Das Catering wurde immer erfolgreicher über die ganzen Jahre“, erinnert sich Inhaber Detlef Huth. Irgendwann sei der Bereich so stark gewachsen, dass die klassische Fleischerei zunehmend in den Hintergrund rückte. Zudem wurde es immer schwieriger, geeignetes Fachpersonal für den Metzgereibetrieb zu finden.
Von der Fleischerei zum Cateringunternehmen
Ende 2022 fiel deshalb die Entscheidung, die Fleischerei zu schließen und sich vollständig auf das Catering zu konzentrieren. Die Produktion blieb jedoch erhalten. Bis heute werden zahlreiche Produkte weiterhin selbst hergestellt. „Jegliche Salami, die auf ein Brötchen kommt, jede Bratwurst – das ist alles selbst hergestellt“, betont Detlef Huth. Auch Aufschnitt und weitere Fleischprodukte stammen aus eigener Produktion. Die handwerkliche Tradition bleibt damit ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmens.

Die nächste Generation bringt neue Ideen ein
Der entscheidende Impuls für den Schlemmertreff kam aus der Familie. Tochter Stefanie zeigte Interesse daran, im Unternehmen mitzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. „Im letzten Jahr ist meine Tochter dazugekommen. Sie hatte Interesse und dann habe ich gesagt: Dann können wir auch noch etwas weitermachen – für die Zukunft“, erzählt Huth. Gemeinsam entstand die Idee, die frei gewordenen Räumlichkeiten neu zu nutzen.
Frühstück, Mittagstisch und klassische Hausmannskost
Der Schlemmertreff setzt bewusst auf bodenständige Küche. Angeboten werden Frühstück, belegte Brötchen, klassische Imbissgerichte sowie täglich wechselnde Mittagsgerichte. „Wir haben täglich wechselnde klassische Gerichte“, erklärt Detlef Huth. Als Beispiele nennt er Hühnerfrikassee mit Kartoffeln oder Tortellini in Schinken-Sahne-Soße mit Salat. Ergänzt wird das Angebot durch Currywurst, Bratwurst, Gyros und weitere Imbissklassiker. Für Huth liegt darin auch ein Stück gelebter Tradition. „Früher gab es solche Läden an jeder Ecke“, sagt er. Heute seien vergleichbare Angebote deutlich seltener geworden und genau darin sieht er die Chance.
Catering bleibt das wichtigste Standbein
Trotz der Neueröffnung bleibt das Catering weiterhin das Herzstück des Unternehmens. Der Schlemmertreff soll das bestehende Geschäft ergänzen, nicht ersetzen. „Das Catering ist und bleibt das Hauptstandbein“, stellt Huth klar. „Der Schlemmertreff ist das zweite Standbein.“ Mit dem neuen Konzept möchte die Familie einen Ort schaffen, an dem Gäste frühstücken, zu Mittag essen oder einfach eine hausgemachte Spezialität genießen können – und dabei Produkte erhalten, die größtenteils weiterhin in eigener Herstellung entstehen. Für die Zukunft sucht das Unternehmen noch Verstärkung. Besonders dringend wird derzeit ein Koch oder eine Köchin gesucht.

















