ine Krebsdiagnose verändert das Leben oft von einem Moment auf den anderen und wirft viele Fragen auf. Antworten, Orientierung und verständliche Informationen bietet das uroonkologische Zentrum am St. Josefs Hospital Dortmund-Hörde mit der Patientenveranstaltung „Krebs – was nun?“ am Mittwoch, 27. Mai 2026, um 18:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Details:
Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten, die sich über moderne Behandlungsmöglichkeiten bei urologischen Krebserkrankungen informieren möchten. Im uroonkologischen Zentrum des St. Josefs Hospitals werden bösartige Erkrankungen der Prostata, Niere, Blase sowie weiterer urologischer Organe behandelt. Für die Therapie von Prostata- und Blasenkrebs ist das Zentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert und steht damit für höchste medizinische Qualität sowie aktuelle Behandlungsstandards. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten eine moderne, ganzheitliche und individuell abgestimmte Therapie anzubieten – von der ersten Untersuchung bis zur Nachsorge.
Ein erfahrenes Team aus verschiedenen Fachbereichen arbeitet eng zusammen, um für jede Patientin und jeden Patienten die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten. Zum Einsatz kommen moderne Diagnostik, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Therapieverfahren. Neben der medizinischen Qualität legt das Zentrum besonderen Wert auf menschliche Zuwendung, persönliche Begleitung und ausreichend Zeit für individuelle Fragen.
Im Mittelpunkt des Abends stehen verständliche Informationen aus erster Hand. Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen beleuchten aktuelle Therapien, unterstützende Maßnahmen und den Umgang mit der Erkrankung im Alltag. Thematisiert werden unter anderem moderne Operations- und Bestrahlungsverfahren, die Frage, ob immer das gesamte Organ entfernt werden muss, Ernährung während der Krebstherapie, der Umgang mit Schmerzen, die Bedeutung von Bewegung sowie Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige.
„Viele Betroffene erleben nach der Diagnose zunächst einen Moment der Sprachlosigkeit. Dann folgen Unsicherheit und die Sorge, wie es weitergeht. Genau an diesem Punkt möchten wir ansetzen. Es ist uns wichtig, Ängste abzubauen, verständliche Antworten zu geben und zu zeigen, dass Krebs heute in vielen Fällen sehr differenziert und erfolgreich behandelt werden kann. Niemand muss diesen Weg allein gehen“, erklärt Dr. med. Oliver Moormann, Chefarzt der Klinik für Urologie und Leiter des uroonkologischen Zentrums. Gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten wird er durch den Informationsabend führen und Fragen aus dem Publikum beantworten.

















