Das Phoenix-Gymnasium in Dortmund-Hörde soll einen umfangreichen Erweiterungsbau erhalten. Geplant ist ein neues Schulgebäude an der Faßstraße – auf einem Grundstück, das ursprünglich einmal für einen Bürgerpark vorgesehen war. Damit reagiert die Stadt auf den steigenden Platzbedarf der Schule.
Das Gymnasium zählt derzeit rund 1000 Schülerinnen und Schüler. Durch die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) sowie dauerhaft fünfzügige Jahrgänge reichen die vorhandenen Räume inzwischen nicht mehr aus. Da das bestehende Schulgelände kaum weitere Ausbauflächen bietet, rückt nun das benachbarte Grundstück in den Fokus.
Aus ehemaligem Autohandel wird Schulstandort
Auf der Fläche befanden sich früher ein Autohandel und eine Tankstelle. Später plante die Stadt dort einen neuen „Stadteingang Hörde“ mit Sport- und Freizeitangeboten. Die Ideen wurden jedoch nie umgesetzt. Nun soll dort stattdessen ein vier- bis fünfgeschossiger Erweiterungsbau mit rund 3700 Quadratmetern Nutzfläche entstehen.
Geplant sind unter anderem neue Unterrichts- und Fachräume sowie Aufenthaltsbereiche für die Schulgemeinschaft. Auch Teile des Umfelds sollen neugestaltet werden. Vorgesehen sind zusätzliche Aufenthaltsflächen, Bewegungsbereiche sowie weitere Parkplätze. Fahrradstellplätze befinden sich bereits vor Ort.
Politik stimmt den Planungen zu
Der Neubau soll direkt an die bestehende Sporthalle anschließen. Laut Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock werde dabei darauf geachtet, dass der Vorbereich der Halle erhalten bleibt. Gleichzeitig soll das Gebäude architektonisch offen gestaltet werden und einen attraktiven Eingang zum Hörder Ortskern bilden. Für das Projekt müssen zunächst die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Die politischen Gremien in Hörde sowie der zuständige Ausschuss der Stadt Dortmund haben den notwendigen Änderungen des Bebauungsplans bereits zugestimmt. Parallel laufen die Ausschreibungen für die Architekturplanungen.

















