Knapp zwei Wochen, nachdem „Südpol“ wieder abgebaut ist, kann Maik Rehr von der veranstaltenden Eventagentur über das Nachbarschaftsfest sagen: „Das sieht stark nach einer Wiederholung aus.“ Nach Schätzungen fanden sich über den zweiten Julisamstag verteilt rund 3.000 Menschen auf dem Schulhof der Olpketal-Grundschule ein. „Die Gastronomen sind mehr oder weniger aufgegessen worden“, das Musikprogramm animierte zum Tanzen und die Kinderspielmöglichkeiten zogen die Jüngsten magnetisch an.
Die etwas andere Verpflegung
Aperol, Burger und Trüffel-Linguini lieferten an der Olpketalstraße eine etwas andere Kulinarik als man sie von Nachbarschaftsfesten allgemein kennt. Schließlich hatte tibi sich von Giro De Luca persönlich beraten lassen. Aber „nächstes Jahr wird’s auf jeden Fall ‘ne Bratwurst geben“, verspricht Rehr. Notfalls stelle er sich mit seinem Kompagnon Peter Wildförster selbst an den Grill. Eigentlich war ein entsprechender Stand bereits in diesem Jahr geplant gewesen, der Gastronom aber kurzfristig abgesprungen. Eingeschlagen hat dem Sommerwetter entsprechend das Angebot des Eiscafés Panciera, vor dessen Stand sich zwischenzeitlich sehr lange Schlangen bildeten.
Musik und Spiele
Nach Wiederholung schreit laut Maik Rehr auch das Musikprogramm. So seien die „Dixie Tramps“ für die Mittagsstunden genau das Richtige gewesen und „Groove Garden“ habe „danach noch ein bisschen eingeheizt“. Die Moderation übernahm Formel1-Kommentator Heiko Waßer. Wer (spielerische) Beschäftigung suchte, kam bei den Autohäusern Glanz und Möller oder im Bagger von Weißner Garten- und Landschaftsbau auf seine Kosten. Insbesondere aber legte sich in diesem Metier die DAK ins Zeug – mit Bobbycar-Slalom, einem Balancier-Parcours, Zielwerfen, Torwandschießen sowie einem Bastel- und Malangebot.
After-Show-Party in Syburg
Nachdem die Kinder allmählich nach Hause gegangen waren, lud tibi die Erwachsenen zur After-Show-Party ins Dieckmann’s ein – mit Shuttleservice für „kleines Geld“. Mal wieder erwies sich hier laut Maik Rehr: „Um 22 Uhr, da geht’s ja erst richtig los.“ Bei vollem Haus tanzte man hier zu Musik von Slimane, Flo Mrzdk und Maik Rehr selbst, bis um 5 Uhr morgens der erste SüdPol allmählich auslief.
SüdPol 2026 zeichnet sich ab
„Es ist eine Wundertüte für uns alle gewesen“, erzählt Rehr, der eigenen Angaben nach zusammen mit Peter Wildförder „in den letzten vier Wochen (vor dem Fest) nichts anderes mehr gemacht“ hat. Aber Gastronomen und Sponsoren unterstützten tatkräftig und Hausmeister Michael Ludwig, der von Freitag bis Montag für die gesamte Infrastruktur verantwortlich zeichnete, „kriegt ein Extrasternchen“.
In den nächsten Wochen nun wollen sich Maik Rehr und Peter Wildförster „mit allen Beteiligten an einen Tisch setzen“ und gemeinsam reflektieren: „Was ist gut gelaufen? Was ist nicht so gut gelaufen?“ Auch über eine Neuauflage des Festes wollen sie dann sprechen, gegebenenfalls dann sogar über zwei Tage. Zumindest Maik Rehr nahm den gesamten Tag über einen „sehr, sehr guten Vibe“ wahr, und blickt er in die Augen seines Veranstalterkollegen, sieht er auch dort bereits den SüdPol 2026 blinken.

















