Der Vorfall, der sich kürzlich an der Benninghofer Grundschule ereignete, erinnert stark an die Geschichte mit Joseph Beuys und der entfernten Fettecke in der Badewanne. Mit Holzzangen bewaffnet sammelten die Kinder in drei Tagen Ferienprogramm des Vereins Kinder lernen clever KLC e. V. Müll, um ihn am letzten Tag zu einer Skulptur zu verarbeiten, die im Wettbewerb gegen die Werke anderer Schulen antreten sollte. Doch als die Kinder am Freitagmorgen ihre Schule betraten, war ihr gesamtes Material verschwunden: Die Reinigungskraft hatte aufgeräumt. Aber die kleinen Kunstschaffenden ließen sich nicht unterkriegen.
Sport, Kino und der ÖPNV
Mit einer Kennenlernrunde, die auch einige sportliche Spiele beinhaltete, startete die Woche nach Ostermontag. Direkt im Anschluss folgte ein wenig Verkehrserziehung im Umfeld der Schule, die bereits am Mittwoch Anwendung fand. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fuhren die Betreuenden mit den Kindern in den Westfalenpark, wo ein regennasser Rallybogen so einige Gedächtnisübungen erforderte, konnte doch niemand mehr etwas niederschreiben.
Eine Filmüberraschung wartete auf die Kinder am Donnerstag im CineStar, das sie ebenfalls mit dem ÖPNV erreicht hatten. Zu Popcorn und Apfelschorle gab es “Mumien: Ein total verwickeltes Abenteuer”. So hatten die Kinder, zurück an der Overgünne, bereits zwei Ausflüge schriftlich in ihren Tagebüchern zu verarbeiten, die zur Förderung der Schreibkompetenz fester Teil des aktuellen KLC-Programms waren. Gleichzeitig boten die Wege quer durch Dortmund eine optimale Quelle für Materialien für die geplante Abfallskulptur.
Doch kein Eiswagen
Nach dem ersten Schock am Freitagmorgen entschieden sich die Kinder schnell dafür, noch ein wenig Müll zu sammeln und einen Eiswagen zu bauen, erzählt die achtjährige Elisa. Doch als sie dann den entsprechenden Pappkarton in Händen hielten, war klar, dass das hier ein Monster werden müsse.

















