Im Augustinum Dortmund wurde in diesem Monat eine neue Fotoausstellung eröffnet, die sich mit den Menschen und Landschaften Namibias beschäftigt. Mehr als 60 Besucherinnen und Besucher kamen zur Vernissage, bei der Fotograf Joachim Möller anwesend war. Der Abend wurde musikalisch begleitet und stieß auf großes Interesse.
Die Schau umfasst 51 Fotografien, darunter mehrere großformatige Arbeiten. Ein Schwerpunkt liegt auf Porträts des indigenen Volks der Ovahimba, das Möller 2011 auf einer Reise kennenlernen konnte. Die Bilder zeigen Alltagssituationen und Begegnungen in ihrer typischen Umgebung. Ergänzt wird die Ausstellung durch Landschaftsaufnahmen, Tiermotive und Spuren der deutschen Kolonialgeschichte, die einen breiten Blick auf das Land vermitteln. Damit unterscheidet sich die Präsentation bewusst von der stärker naturkundlich ausgerichteten Namibia-Ausstellung im Naturmuseum vor zwei Jahren.
Die Arbeiten sind bis zum 15. Januar 2026 im Augustinum Dortmund zu sehen. Die Ausstellung richtet sich an Fotografiebegeisterte ebenso wie an Besucherinnen und Besucher, die sich für Kultur und Geschichte Namibias interessieren.

















