Seit über 10 Jahren bietet der Verein „Erlebt was“ auf dem Gelände des Natur Sport Parks Zeche Kaiser Friedrich bereits ein umfangreiches pädagogisches Programm für Kinder und Jugendliche. Jetzt entsteht auf dem Gelände noch etwas Neues: Das JUKI-Haus. „Durch den Bau des JUKI-Hauses möchten wir ein ganzjähriges Angebot unabhängig von Wetterbedingungen ermöglichen“, so Hannes Regener vom Erlebt was e. V.
Erlebt was e. V. vereint Umweltpädagogik, Sozialtraining, Natursportarten und erlebnispädagogische Ansätze, wobei der Schwerpunkt auf der Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen sowie der Stärkung motorischer und kognitiver Fähigkeiten liegt. Das JUKI-Haus soll das Herzstück des Geländes werden.
„Ohne den Verein BB4U wären die Finanzierung und der Bau des Hauses aktuell nicht möglich“, sagt Hannes Regener. „BB4U hat durch sein großes Netzwerk zahlreiche Sponsoren für den Hausbau gewinnen können. Dass so viele Dortmunder Unternehmen uns unterstützen, ist für uns schon etwas Besonderes“, erzählt er weiter. Die Baugenehmigung für das geplante Haus liege mittlerweile vor, so Regina Bieber von BB4U.
Vielfältige Angebote für aktive Teilhabe und individuelle Entwicklung
Der Verein „Erlebt was“ beschäftigt ein engagiertes Team von festangestellten, Honorar- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Diese verfügen über eine Vielzahl von Qualifikationen und Erfahrungen im pädagogischen Bereich. „Erlebt was“ finanziert sich durch verschiedene Quellen, darunter Mitgliedsbeiträge, Teilnehmergebühren, Stiftungen und Spenden.
Das JUKI-Haus bietet jungen Besuchern die Möglichkeit, die angebotenen Aktivitäten kreativ mitzugestalten und dabei neue Fertigkeiten zu erlernen. Die multifunktionale Halle soll als Zentrum des Parks fungieren und bietet Raum für Schulungen, Bewegung, Handwerk und digitale Bildung. Hier werden nicht nur spielerische und sportliche Aktivitäten angeboten, sondern auch Workshops und Schulungen zu Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und gesunder Lebensweise.
Ein Ort für ganzheitliches Lernen und Gemeinschaft
Die Räumlichkeiten des JUKI-Hauses sind so konzipiert, dass sie ein breites Spektrum an Aktivitäten und Lernmöglichkeiten bieten, die miteinander verbunden und ergänzt sind. Dabei steht nicht nur das individuelle Lernen im Fokus, sondern auch die Förderung von Gemeinschaft und Zusammenarbeit. Das Gebäude soll dem Gemeinwohl dienen und Menschen zur Nutzung für Reparaturen, gemeinschaftliche Projekte oder einfach zum gemeinsamen Zeitvertreib einladen.
Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit
Bemerkenswert ist auch die nachhaltige Bauweise des JUKI-Hauses, das komplett in Holzbauweise errichtet wird. Durch seine Lage inmitten der Natur ermöglicht das Gebäude den Kontakt zur Umwelt und bietet Raum für Aktivitäten im Freien, auch im Winter.
JUKI-Bus für eine breite Erreichbarkeit
Um eine breite Erreichbarkeit sicherzustellen, plant das JUKI-Haus einen Bustransfer für Kinder und Jugendliche. Der JUKI-Bus wird verschiedene Haltestellen in der Nordstadt und in Hörde anfahren und somit insbesondere benachteiligten Jugendlichen den Zugang zu den Bildungs- und Freizeitangeboten erleichtern.

















