Großer Jubel an der Deutsch-Luxemburger Straße: Die U19 des Hombrucher SV hat in der Hauptrunde Liga B, Gruppe G der DFB-Nachwuchsliga ihren ersten Sieg eingefahren – und das mit einem überzeugenden 2:0-Heimerfolg gegen Rot-Weiss Essen. In Deutschlands höchster Nachwuchsspielklasse setzte die Mannschaft damit ein wichtiges Zeichen nach zuvor wechselhaften Ergebnissen.
Zum Auftakt hatte sich der HSV ein 1:1 gegen die SG Unterrath erarbeitet, ehe es bei Fortuna Düsseldorf eine 0:3-Niederlage setzte. Der Heimsieg gegen Essen war daher nicht nur tabellarisch, sondern auch mental ein wichtiger Schritt.

Kompakt verteidigt, mutig nach vorne gespielt
Von Beginn an präsentierte sich Hombruch gut organisiert. Mit einem kompakten, tiefen Mittelfeldpressing nahm man den Gästen früh den Rhythmus. Essen versuchte es mit raumorientiertem Anlaufen, doch die Hausherren fanden immer wieder spielerische Lösungen, kombinierten sich sauber aus der eigenen Hälfte und erspielten sich mehrere aussichtsreiche Situationen. Bereits vor der Pause hätte die Führung fallen können, eine Großchance blieb jedoch ungenutzt. Trotzdem überwog in der Kabine das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie offener. Essen erhöhte den Druck und kam zu Möglichkeiten, doch Torhüter Joshua Sartorius zeigte unter anderem im Eins-gegen-eins eine starke Parade. Kurz darauf folgte die Belohnung: Nach einem Ballgewinn im Gegenpressing schaltete der HSV schnell um. In der 75. Minute setzte Kilian Zierhorst konsequent nach, gewann den Ball zurück und traf entschlossen ins kurze Eck zur umjubelten Führung.
Mit dem 1:0 im Rücken verteidigte Hombruch konzentriert weiter. Der zweite Treffer durch Marlon Sadowski in der 81. Minute fiel nach einer Ecke und sorgte schließlich für die Entscheidung. In der Schlussphase hielt der HSV den Gegner weitgehend vom eigenen Tor fern und behielt so drei Punkte Zuhause.
Der Premierensieg verschafft Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben: Im März warten Partien bei Alemannia Aachen und beim SV Meppen. Mit Kompaktheit, Teamgeist und Effizienz will der HSV dort nachlegen.

















