Am 27.01 fand wie in jedem Jahr eine Gedenkveranstaltung zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz in der Hombrucher Fußgängerzone statt. Der Ort des Erinnerns liegt am früheren Standort der Polizeiwache während der Zeit des Nationalsozialismus, vor dem heutigen Sparkassengebäude.
Bezirksbürgermeister Volker Schultebraucks erinnerte dort an die drei aus Hombruch stammenden Bürgern Friedrich Husemann, Hans Grüning und Wilhelm Oberhaus, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Ihr Schicksal stehe stellvertretend für die Millionen Menschen, die als Gegner der NS-Herrschaft verfolgt und getötet wurden. Insgesamt wurden in der NS-Zeit je nach Quelle ca. 2.000 bis 2.200 Dortmunder Juden ermordet, meist nach ihren Deportationen in Lager wie Riga, Auschwitz oder Theresienstadt.
Im Anschluss an die Gedenkworte legten Bezirksbürgermeister Schultebraucks, die stellvertretende Bürgermeisterin Katja Wilken sowie Georg Deventer, Leiter der Gedenkstätte Steinwache, einen Kranz an der Gedenktafel nieder und gedachten der Opfer in stillem Gedenken.

















