In Hombruch laufen derzeit die Abrissarbeiten am ehemaligen Haus Puschnik. Damit verliert der Stadtteil einen Ort, der über viele Jahrzehnte hinweg fester Bestandteil des lokalen Lebens war. An der Grotenbachstraße endet damit die Ära eines Hauses, das lange Zeit für Gastronomie, Feiern und Vereinsleben stand.
Abriss hat bereits begonnen
Während die Fassade zur Straße hin noch weitgehend erhalten scheint, zeigt sich auf der Rückseite ein anderes Bild. Dort sind die Bagger bereits im Einsatz und haben große Teile des Gebäudes abgetragen. Schritt für Schritt wird die Substanz entfernt, begleitet von Staub und Baustellenlärm, der sich in der Umgebung bemerkbar macht. Mit jedem weiteren Arbeitstag verschwindet ein Stück des Hauses, das bei vielen Menschen Erinnerungen an gesellige Stunden weckt.

Neue Nutzung geplant
Für das Grundstück an der Grotenbachstraße liegt inzwischen eine Genehmigung für eine Neubebauung vor. Geplant ist ein Mehrfamilienhaus im vorderen Bereich mit mehreren Wohneinheiten. Eine Wiederaufnahme der gastronomischen Nutzung ist dabei nicht vorgesehen. Darüber hinaus gibt es Überlegungen für eine zusätzliche Bebauung im hinteren Teil des Grundstücks. Hier wird aktuell geprüft, ob ein weiteres Gebäude entstehen kann. Ein entsprechender Antrag für ein Zweifamilienhaus befindet sich noch im laufenden Verfahren.
Mit dem Abriss und den geplanten Neubauten wandelt sich das Erscheinungsbild an dieser Stelle deutlich. Wo früher ein traditionsreicher Gastronomiebetrieb das Bild prägte, soll künftig Wohnraum entstehen.

















