Ein massiver Wasserrohrbruch beschäftigt weiterhin Anwohner und Verkehrsteilnehmer rund um die Straße Am Rombergpark. Nachdem die Fahrbahn vor mehr als einer Woche eingebrochen war, steht inzwischen fest, wie die Reparaturarbeiten fortgesetzt werden sollen. Nach Angaben von Donetz werden die Maßnahmen voraussichtlich Kosten in Höhe von rund einer Million Euro verursachen.
Aktuell bleibt der Abschnitt zwischen der B54 und der Ardeystraße weiterhin voll gesperrt. Fußgänger können den Bereich zwar passieren, für den Autoverkehr gibt es jedoch vorerst kein Durchkommen. Die Straße frühestens Ende Mai teilweise wieder freigegeben werden. Geplant ist dann eine halbseitige Verkehrsführung. Wie diese konkret geregelt wird, ist noch offen. Möglich seien sowohl eine Baustellenampel als auch eine Einbahnstraßenlösung.
Ursache für den Schaden ist ein geplatztes Wasserrohr mit einem Durchmesser von rund 50 Zentimetern. Die Leitung gehört mit zu den ältesten Rohrsystemen im Dortmunder Netz. Sowohl das hohe Alter der Leitung als auch die starke Verkehrsbelastung auf der Straße haben zu dem Defekt beigetragen. Durch den Rohrbruch wurde der Asphalt massiv angehoben und schließlich zerstört.
Weitere Bauarbeiten bereits angekündigt
Die Reparatur beschränkt sich allerdings nicht nur auf die beschädigte Stelle. Die bestehende Leitung soll vollständig modernisiert werden. Dafür plant Donetz zwei größere Bauabschnitte. Zwischen dem Bereich des Wasserrohrbruchs und der Ardeystraße soll ein neues Rohr mit kleinerem Durchmesser in die bestehende Leitung eingezogen werden. Ziel ist es, die Versorgung langfristig abzusichern und weitere Schäden zu vermeiden.
Ein Vorteil dabei: Die Straße muss nicht auf kompletter Länge geöffnet werden. Das neue Rohr kann über die bereits entstandene Öffnung in das alte Leitungssystem eingebracht werden. Dennoch wird es auch in den kommenden Wochen zu Einschränkungen kommen.
Bereits im ersten Bauabschnitt soll der Bahnverkehr im Bereich der querenden Gleise zeitweise beeinträchtigt werden. Im zweiten Abschnitt wandert die Baustelle dann bis zur Kreuzung Ardeystraße/Am Rombergpark. Dort werden nach aktuellem Stand weitere Tiefbauarbeiten notwendig sein. Gespräche mit der Stadt Dortmund über die genaue Verkehrsführung laufen noch.

















