In den ehemaligen Räumen der „Ruhrpottbörse“ an der Harkortstraße 4 tut sich etwas. Dort, wo über viele Jahre klassische Kneipenatmosphäre herrschte, entsteht derzeit ein neues Restaurant mit koreanischem Konzept. Noch laufen die Umbauarbeiten auf Hochtouren. Das Ladenlokal ist vielen Menschen im Stadtteil seit Jahrzehnten bekannt. Im Laufe der Zeit wechselte nicht nur der Betreiber, sondern auch mehrfach der Name der Gaststätte – unter anderem war sie als „Zilleeck“, „Bei Anna“ und zuletzt als „Ruhrpottbörse“ bekannt. Seit der Schließung stand das Lokal leer. Lange hielten sich die Gerüchte was genau hinter den abgehängten Fenstern entsteht.
Koreanische Küche mit modernem Konzept
Geplant ist ein Restaurant mit koreanischer Küche und modernem Konzept. Im Inneren wird aktuell umfassend renoviert. Der etwa 150 Quadratmeter große Gastraum soll künftig unter anderem einen großen Tresenbereich erhalten, an dem Speisen und Getränke serviert werden.
Vorgesehen sind verschiedene koreanische Gerichte in kleinerer Portionsgröße, die sich gut zum Teilen eignen. Ergänzt werden soll das Angebot offenbar auch durch vegane Speisen. Der Name des neuen Restaurants lautet „Pott Cha“ – eine Kombination aus dem Ruhrgebietsbegriff „Pott“ und „Po Cha“, einer traditionellen koreanischen Gastronomieform.
Eröffnung voraussichtlich im September
Auch optisch soll die Verbindung aus Ruhrgebietscharme und asiatischer Küche erkennbar werden. Geplant sind rund 30 Sitzplätze im Innenbereich sowie zusätzliche Außenplätze vor dem Lokal. Bis zur Eröffnung wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Nach aktuellem Stand laufen die Arbeiten weiter, eine Öffnung wird nach bisherigen Planungen im Laufe des Septembers erwartet.

















