In der Harkortstraße in Dortmund-Hombruch tut sich etwas: Wo lange ein Ladenlokal leer stand, eröffnete Nils Mirus (42) am 1. September sein eigenes Piercingstudio. Um 13 Uhr öffnet er erstmals die Türen der Räume an der Harkortstraße 93 – einem Standort mit bewegter Vergangenheit. Früher war dort eine Pferdemetzgerei untergebracht, später bereits ein Tattoo-Studio, das wohl nur sporadisch geöffnet war.
Ein Traum wird wahr
Mirus ist seit rund zweieinhalb Jahren hauptberuflich als Piercer tätig und sammelte zuvor Erfahrung in einem größeren Dortmunder Studio. Der Schritt in die Selbstständigkeit war für ihn schon lange ein Ziel: Er wollte sich sein eigenes Studio ganz nach seinen Vorstellungen aufbauen. Nach Hombruch hat es ihn dabei eher zufällig verschlagen. Über das Internet suchte er nach geeigneten Immobilien und wurde in der Harkortstraße fündig.
Neben Piercings wird es künftig auch Tattoos geben. Ein fest angestellter Tätowierer soll im Studio arbeiten, ergänzt durch wechselnde Gastkünstler, die in regelmäßigen Abständen vorbeischauen sollen.
Die Öffnungszeiten sind zunächst begrenzt: Unter der Woche startet der Betrieb erst ab 13 Uhr, da Mirus vormittags noch einem Teilzeitjob nachgeht. Auch samstags soll geöffnet sein, individuelle Termine sind nach Absprache möglich.
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