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Home Hombruch

Rombergpark: Auf Ruinen soll ein neues Quartier entstehen

Dortmunder Familienunternehmen beginnt mit Abrissarbeiten

von Wir in Dortmund (NK)
vor 7 Monaten
in Hombruch, Dortmund
Lesezeit: 2 Minuten
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Die Arbeiten auf dem Gelände beginnen zunächst mit Rodungen und Rückbau. 
(Foto: Wir in Dortmund)

Die Arbeiten auf dem Gelände beginnen zunächst mit Rodungen und Rückbau. (Foto: Wir in Dortmund)

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Nach vielen Jahren des Stillstands kommt Bewegung auf das Gelände des früheren Guts Brünninghausen am Rand des Rombergparks. Erste Abrissarbeiten haben begonnen und markieren den Auftakt für eine Entwicklung, die aus dem lange verwilderten Areal ein neues Quartier für Gastronomie, Dienstleistungen und Büros machen soll.

Das traditionsreiche Dortmunder Familienunternehmen Derwald hat das rund zwei Hektar große Grundstück zwischen der Straße Am Rombergpark und der Nortkirchenstraße übernommen. Ziel ist es, den ehemaligen Gutshof schrittweise zu einem öffentlich zugänglichen Standort mit besonderer städtebaulicher Qualität zu entwickeln. Zuvor hatten sich seit Mitte der 2000er-Jahre mehrere Investoren an dem Gelände versucht – ohne dass die Pläne umgesetzt wurden.

Abriss als erster Schritt

Zuletzt wurde das Gebäude abgerissen, das direkt zur Straße hin lag. Die Immobilie war nicht mehr standsicher. Andere Teile des früheren Gutshofes könnten hingegen zumindest teilweise erhalten bleiben. Besonders ein dahinter liegendes Gebäude wird derzeit darauf geprüft, ob eine Integration in die künftige Planung möglich ist. Weniger Chancen hat offenbar eine alte Scheune, die nach Einschätzung der Bauherren vermutlich ebenfalls abgerissen werden muss.

Die Arbeiten auf dem Gelände beginnen zunächst mit Rodungen und Rückbau. Sichtbare Fortschritte beim Neubau werden allerdings noch etwas Zeit brauchen. Hinter den Kulissen laufen derzeit Abstimmungen mit der Stadt sowie die weitere Ausarbeitung der Planungen.

Rombergpark: Auf Ruinen soll ein neues Quartier entstehen
Das Gelände am Rombergpark zwischen dem Torhaus, der Burgruine und der B54 (Foto: S.Schuetze)

Gastronomie, Büros und Veranstaltungsräume
Im Grundsatz sieht das Konzept mehrere Baukörper mit Gastronomie-, Büro- und Dienstleistungsnutzungen vor. Direkt am Parkrand könnte ein Restaurant mit großer Außenterrasse entstehen. Im Obergeschoss sind Veranstaltungsräume geplant, die Platz für bis zu 150 Gäste bieten sollen.

Dabei spielt auch das denkmalgeschützte Torhaus am Rombergpark eine wichtige Rolle. Die Neubauten sollen dessen Wirkung nicht überlagern, sondern sich architektonisch daran orientieren. Ein Entwurf sieht unter anderem großzügige Glasflächen vor, in denen sich das historische Gebäude spiegeln könnte.

Auf dem Gelände befand sich früher auch eine Brauerei des Guts Brünninghausen. Reste davon, darunter ein alter Gewölbekeller, sind noch vorhanden. Ob und wie diese Elemente in das neue Quartier integriert werden können, wird derzeit geprüft.

Mehrere Anläufe ohne Erfolg
Schon mehrfach sollte das Areal neu belebt werden. Bereits 2008 war ein Abriss der alten Gebäude geplant, der jedoch nach Protesten von Bürgerinnen und Bürgern zunächst gestoppt wurde – mehr als 4000 Unterschriften wurden damals für den Erhalt des historischen Ensembles gesammelt. In den folgenden Jahren präsentierten verschiedene Investoren ambitionierte Konzepte für das Gelände: von der Wiederbelebung der historischen Brauerei über eine Wellness- und Hotelanlage bis hin zu einem großen Gastronomieprojekt mit Biergarten, Hotel und gläserner Skybar mit Blick über den Rombergpark. 2019 wurde sogar ein städtebaulicher Vertrag mit einer Investorengruppe geschlossen und eine Änderung des Bebauungsplans beschlossen. Doch auch dieses Vorhaben scheiterte schließlich, die Investoren zogen sich zurück und das Grundstück fiel wieder an die Stadt Dortmund zurück. Erst mit dem Einstieg des Unternehmens Derwald wird nun ein neuer Anlauf unternommen.

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