Seit Mitte Mai hat das Café Sonata im Luisenglück 24A in Hombruch geöffnet. Was das Konzept ausmacht, bringt Inhaberin Natalia Solopov auf den Punkt: „Alles, was wir hier machen, machen wir mit Liebe, mit Liebe zum Detail und mit Liebe zu unserem Gast.“ Besonders wichtig sei ihr, dass sich Gäste vom ersten Moment an wohlfühlen und „mit einem sehr schönen Gefühl“ wieder gehen.
Ursprünglich als reines Kaffee- und Dessert-Café gedacht, hat sich das Angebot inzwischen deutlich erweitert: Neben dem Frühstück gibt es mittlerweile auch warme Küche, zubereitet von einem eigenen Koch. Alle Desserts werden täglich frisch in der eigenen Küche von Hand hergestellt, auch Saucen und Pesto entstehen ohne Fertigprodukte im Haus. Besonders beliebt sind aktuell die Himbeer-Tarte und der Erdnuss-Eclair. Die Redaktion konnte die Himbeer-Tarte probieren – optisch ein Hingucker, geschmacklich ebenfalls überzeugend. Beim Frühstück zählt das „Croissant Sonata“ mit Lachs und pochiertem Ei zu den Favoriten der Gäste. Ab dieser Woche ergänzt zudem ein herbstliches Special-Menü die Karte; statt einer kompletten Neugestaltung tauscht das Team einzelne Gerichte regelmäßig aus, um für Abwechslung zu sorgen. Vegane Optionen sind bislang eher die Ausnahme, einige Gerichte der Frühstückskarte lassen sich jedoch auf Nachfrage vegan zubereiten.
Der Name des Cafés hat übrigens nichts mit Musik zu tun, auch wenn er so klingt: „Sonata“ setzt sich aus den ersten beiden Buchstaben von Solopovs Nachnamen und ihrem Vornamen Natalia zusammen.
Guter Start, trotz ruhigerer Ferienzeit
Die ersten Wochen nach der Eröffnung liefen laut Solopov sehr gut, in den Sommerferien sei es dann etwas ruhiger gewesen. Seit vergangener Woche ziehe der Betrieb aber wieder deutlich an. Die Standortwahl in dem noch jungen Baugebiet war laut der Inhaberin kein langer Plan, sondern eher Zufall: Man habe eine passende Fläche gesucht, die Immobilie in Hombruch dann eher spontan entdeckt. „Uns hat einfach hier alles gefallen“, erinnert sich Solopov. Da das Baugebiet noch nicht vollständig bewohnt ist, rechnet sie damit, dass mit steigender Zahl an Anwohnern auch mehr Laufkundschaft entsteht.
Platz für Feiern und barrierefreier Zugang
Mit 35 Sitzplätzen im Innenbereich und 30 auf der Terrasse eignet sich das Café laut Solopov auch für private Feiern wie Geburtstage oder kleinere Hochzeiten. Bei Bedarf unterstützt das Team auch bei der Planung.
Ein wiederkehrendes Thema unter den Gästen ist die Parksituation: Öffentliche Parkplätze stehen dem Café nicht direkt zur Verfügung. „Wir haben auch schon mit der Stadtordnung gesprochen. Aktuell sieht es leider so aus, wie es aussieht“, so Solopov. Fahrradstellplätze sind dagegen vorhanden, das Café ist zudem barrierefrei zugänglich.
Hin und wieder blickt das Team zur benachbarten Immobilie, die größer ist und vor allem noch nicht vermietet. Dennoch ist der Plan einer Erweiterung erst einmal Zukunftsmusik. Solopov betont, dass der Aufbau des bestehenden Cafés viel Energie erfordere und sie sich zunächst darauf konzentrieren wolle. Auch optisch soll sich noch etwas tun: Mehr Grünpflanzen sind angedacht, allerdings limitiert der begrenzte Platz die Umsetzung. Eine saisonal wechselnde Fotoecke gibt es bereits – aktuell zum Thema Einschulung, im Herbst dann mit Halloween-Dekoration.
Geöffnet hat das Café Sonata an Dienstag bis Sonntag von 9:30 Uhr bis 18 Uhr, freitags und samstags sogar bis 22 Uhr.

















