Sich bewegen und dabei die Kasse für einen guten Zweck klingeln lassen: Das ist der Grundgedanke hinter Sponsorenläufen. Am Bert-Brecht-Gymnasium schnürten sie am 23. September die Laufschuhe, und die entsprechende Vorplanung kam aus der Schülerschaft. Seinen Anfang genommen hatte das Ganze während der Projekttage vor den Sommerferien. Unter dem Motto „Wir laufen für die, die nicht einfach laufen können“ ging es dann zu Herbstbeginn zugunsten krebskranker Kinder und ihrer Familien auf die Strecke entlang des Schulzentrums. Und auch deren Ausarbeitung gehörte im Vorfeld natürlich zu den Orga-Aufgaben, wie auch das Aufstellen des Zeitplans, die Kontaktaufnahme mit der Kinderkrebshilfe, die Akquise von Schulsanitätern und einem kompetenten Technikteam sowie noch einiges mehr.
Dank eines insgesamt 17-köpfigen Teams aus Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 und „Q1“ (bzw. 11) aber war alle nötige Arbeit rechtzeitig vor dem Startschuss getan. Und bald wurde deutlich, dass sich auch die Bilanz auf der Strecke sehen lassen konnte. Selbstverständlichit der üblichen Spannbreite, was Fitness und Ehrgeiz betrifft: Da sammelten manche Rundenmeter ohne Ende, während andere die Runde über den Pausenhof auch schon mal gerne für einen entspannten Bummel mit ein bisschen Plaudern nutzten. Die außergewöhnlichste Leistung wiederum lieferte mit großer Sicherheit Oberstufenschüler Noah ab, der sich zum Ziel gesetzt hatte, fünf Stunden (!) nonstop auf der Strecke zu bleiben. Klingt irgendwie nach einem künftigen Triathleten – in Wirklichkeit ist Noah aber jetzt schon einer. Ob der Lütgendortmunder tatsächlich seine Runden notieren ließ oder aber mit seinen Sponsoren einen „Pauschalpreis“ ausbaldowert hatte, war einstweilen auf der Strecke nicht zu erfahren. Bis Anfang Oktober wird’s wohl auch noch dauern, bis die ngesamte Spendensumme genannt werden kann. Aber geklingelt – soviel ist klar – hat die Kasse am 23.9. am Kirchlinder Schulzentrum ordentlich.

















