Mausert sich die Jungferntal-Grundschule jetzt zum „Wintersport-Zentrum“? Einen gewissen Standort-Vorteil gibt es mit der Nähe zur Wischlinger Eishalle jedenfalls, wie nicht zu leugnen ist. Und aus dieser Vorlage macht der Rahmer Nachwuchs im Laufe der letzten beiden Jahre so einiges.
Erst seit 2025 nämlich mischt man nach längerer Pause wieder bei den jährlichen Schul-Stadtmeisterschaften im Eislaufen mit. Jeweils drei Stunden wagen sich die Viertklässler*innen aus dem Jungferntal zuvor in der Wintersaison wöchentlich aufs Eis.
Kurz vor Frühlingsstart schließlich gehen die besten sechs von ihnen buchstäblich ins Rennen um Meisterehren. Und obwohl Emma, Emilia, Zoey und Layla unisono unterstreichen, dass sie auch vorher in ihrem Leben „schon richtig oft“ auf Schlittschuhen gestanden hatten, war die Nervosität am 11. März im Eisstadion an der Strobelallee dann doch erheblich. Dem klopfenden Herzen zum Trotz gab das Rahmer Sextett in Disziplinen wie z. B. “Rückwärts fahren“ oder “Slalom“ – jeweils natürlich auf Geschwindigkeit – ordentlich Gas und setzte sich in der Zwischenwertung an die Spitze: Kaum zu glauben! Nun hieß es abwarten und Daumen drücken. Am Ende blieb den Jungferntalern zwar der ganz große Triumph verwehrt, mussten sie doch die Kirchhörder Grundschule noch vorbeiziehen lassen. Aber „Vizemeister“: Das war auch schon ein richtiger Kracher. „Hinterher, also nach fast vier Stunden, taten uns allen die Füße weh“, blickt Layla zurück. „Und ohne Schlittschuhe an den Füßen zu laufen fühlte sich total komisch an.“
Aber die Mühe hatte sich gelohnt, wie sich alle einig waren. Und Rahms Grundschule, die auch schon 2025 beim Comeback auf Platz 2 vorgesprintet war, darf sich mittlerweile schon fast wie ein Eislauf-Kompetenzzentrum fühlen.

















