Wie würde man jemandem aus einem anderen Teil der Welt ein Osterfeuer erklären? Naja, da ist vor allem … das Feuer. Optimalerweise ein ziemlich großes. Der Rest: Je nach Wunsch und Veranstalter. In Deusen beispielsweise organisiert der TuS regelrecht ein kleines Volksfest auf dem Parkplatz im Ortskern. Offenbar keine schlechte Idee, denn die Leute kommen in Scharen. Was selbstverständlich auch damit zusammenhängt, dass mittlerweile in ganz Dortmund gerade mal an etwas mehr als einem Dutzend Orten das alte Brauchtum weiterhin gepflegt wird.
In Deusen also gab’s eine regelrechte Vollversorgung: Würstchen und Waffeln, Bier, Wein und Fanta usw.: Um all das hinzubekommen, hatte sich insbesondere die Jugendabteilung des Sportvereins mal wieder richtig reingehängt. Ohne den archaischen Reiz des Feuers wäre all das natürlich trotzdem nicht mal die Hälfte wert. So aber waren Jung und Älter zufrieden, schließlich liegt die Open Air-Saison schon wieder ein Weilchen zurück. Und einigermaßen wetterunabhängig ist man so nah am Feuer schließlich in jedem Falle.

















