„Läuft!“ könnte das Resümee aus einem Jahr Huckarder Reparatur-Treff auch überschrieben sein. Zum einen ist das insgesamt zehnköpfige Ehrenamtlichen-Team der Premiere nach wie vor vollzählig am Start. Und zum anderen wird im Karl-Exius-Haus liebgewonnenen Technik-Schätzchen eben immer wieder das Schicksal „Mülltonne“ erspart.
Wobei es selbstverständlich nicht nur Elektrogeräte sind, die man dem Reparatur-Trupp zur Begutachtung vorlegen darf. Auch Fahrräder, Kleidung oder Gebrauchsgegenstände sind hier gut aufgehoben: Schon aus finanziellen Gründen oft eine gute Idee, die meisten Aufträge im Karl-Exius-Haus allerdings haben viel mit Nostalgie zu tun, wie Mitstreiter Jürgen Titze zu berichten weiß. Hängen doch z. B. an alten Stereoanlagen oder Kassettenrekordern eine Menge Erinnerungen. Die entsprechenden Probleme sind manchmal schnell zu lösen und manchmal hartnäckiger. Dann beugen sich die Reparatur-Spezialisten mit Schraubendreher, Messgerät & Co. auch schon mal bis zu anderthalb Stunden über den „Patienten“. Am Ende jedoch werden die allermeisten Nüsse geknackt. Und überhaupt kann die anfallende Wartezeit genutzt werden, um sich nebenan im Café-Bereich das eine oder andere Stückchen Kuchen und einen Kaffee zu gönnen.
Das Einzugsgebiet des Huckarder Reparatur-Treffs erstreckt sich, erläutert Manfred Stankewitz, keineswegs nur auf den Stadtteil. „Erst heute hatten wir auch Gäste aus Brechten und Westerfilde hier“, weiß er zu berichten.
Zehn Aufträge wurden am 17. Juni erfolgreich bearbeitet – die passende runde Summe also zum ersten kleinen Jubiläum. Nichts dagegen hätten die Huckarder übrigens, den nächsten Geburtstag in größerer Mannschaftsstärke zu feiern, denn zu tun gibt es nun mal genug. Wer ein Talent zum Reparieren hat, kann sich daher zwecks Verstärkung des Teams per Mail an oder telefonisch unter 0231-50-28490 an das Huckarder Seniorenbüro wenden.

















