Mit spannenden Kämpfen, einer voll besetzten Sporthalle Huckarde und begeisterten Zuschauern gingen die Deutschen Meisterschaften der U14 im Freistilringen am letzten Wochenende (12.-14.6.2026) erfolgreich zu Ende. Über 130 Nachwuchsringer aus ganz Deutschland kämpften an drei Wettkampftagen um die nationalen Titel.
Besonders erfreulich aus Sicht des gastgebenden KSV Kirchlinde war die große Unterstützung durch Zuschauer und Ringerfreunde aus der Region. Für eine beeindruckende Kulisse sorgten vor allem die zahlreichen Anhänger des benachbarten KSV Witten 07, die ihren Athleten lautstark unterstützten. Großen Grund zum Jubeln hatten die Wittener mit Maxim Renner, der sich in der Gewichtsklasse bis 35 Kilogramm den Titel des Deutschen Meisters sichern konnte. Maxim ist Dortmunder Bürger und hat das Ringen in Kemminghausen erlernt.

Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti, der Schirmherr der DM war. ließ es sich nicht nehmen am Samstagmorgen die Titelkämpfe persönlich zu eröffnen und einige Zeit spannende Kämpfe zu beobachten.
Sportlich war das Wochenende für Nordrhein-Westfalen ein voller Erfolg. Der Landesverband NRW gewann die Länderwertung und unterstrich damit die starke Nachwuchsarbeit im Ringersport des bevölkerungsreichsten Bundeslandes.
Neben den sportlichen Leistungen stand für den KSV Kirchlinde vor allem das außergewöhnliche Engagement der vielen Helferinnen und Helfer im Mittelpunkt. Ohne ihren Einsatz wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich gewesen. Bereits am Donnerstagabend begann der Aufbau der Wettkampfstätte, bevor bis Sonntagabend für einen reibungslosen Ablauf gesorgt wurde. Ob beim Auf- und Abbau, im Verkaufsstand, als Ordner, bei der Technik, der Betreuung der Gäste oder in vielen weiteren Bereichen – überall waren ehrenamtliche Kräfte im Einsatz.
Besonders bemerkenswert war die Altersvielfalt der Helfer. Die jüngsten Unterstützer waren gerade einmal vier Jahre alt, während die ältesten bereits über 80 Jahre zählten. Mehrere Generationen arbeiteten Hand in Hand und trugen gemeinsam zum Gelingen der Deutschen Meisterschaften bei.
„Die sportlichen Leistungen auf der Matte waren beeindruckend. Mindestens genauso beeindruckend war aber der Einsatz unserer Vereinsfamilie. Viele Helfer haben vier Tage lang nahezu ununterbrochen gearbeitet und ihre Freizeit für diese Meisterschaft geopfert. Dafür gebührt jedem Einzelnen unser herzlicher Dank“, betonte Karl-Martin Dittmann, 1. Vorsitzender des KSV Kirchlinde.
Dittmann zog insgesamt ein positives Fazit: „Wir haben zahlreiche positive Rückmeldungen von Sportlern, Trainern, Offiziellen und Zuschauern erhalten. Das zeigt, dass sich die monatelange Vorbereitung gelohnt hat. Diese Meisterschaft war eine großartige Werbung für den Ringkampfsport und für unseren Verein.“
Mit der erfolgreichen Ausrichtung seiner inzwischen zehnten Deutschen Meisterschaft seit 1993 hat der KSV Kirchlinde einmal mehr seine organisatorische Stärke unter Beweis gestellt und zugleich einen weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr seines 100-jährigen Bestehens gesetzt.
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