Immer wieder gibt es in Dortmund Hinweise auf ausgelegte Giftköder, die für Hunde und andere Tiere lebensgefährlich sein können. Anfang Dezember gab es Giftköder-Vorfälle im Huckarder Hölzchen in Dortmund. Vor Giftködern in Dortmund wird immer wieder gewarnt. Beim Fall in Huckarde musste ein Hund eingeschläfert werden.
Die Polizei die am Freitag, den 2. Dezember gerufen wurde, fand neben mit Gift besprühten Zäunen auch Giftköder im naheliegenden Rahmer Wald. Ein betroffener Rottweiler musste deswegen nach anfänglichen Magen-Darm Beschwerden eingeschläfert werden. Die App Dogorama, die Hundebesitzer*innen unter anderem vor Giftködern warnt, empfiehlt, beim Gassi gehen in diesem Gebiet besonders aufmerksam zu sein und bei Verdacht sofort den Tierarzt zu kontaktieren. Wenn möglich, ist es hilfreich, eine Probe des Köders sicherzustellen.
Typische Warnzeichen seien plötzlich auftretende Schwäche, starkes Zittern oder Krämpfe, ein aufgeblähter harter Bauch sowie vermehrter Speichelfluss oder starkes Hecheln. Bei schweren Vergiftungen kommen blasse Schleimhäute, Schaum vor dem Maul, Schluckbeschwerden, Würgereiz sowie blutiges Erbrechen oder Durchfall hinzu.
Giftköder in Dortmund
Allein im Dezember verzeichnet die App vier Giftköder-Warnungen in Dortmund. Giftköder sind für jeden Hundebesitzer eine Gefahr, weil sie eben oft nicht wahrgenommen werden. „Rattengift zum Beispiel verschwindet im hohen Gras und der Hund vergiftet sich sehr schnell daran. Vor solchen Gefahren kann man sich über den Giftköderradar Dortmund warnen lassen“, heißt es auf der Website.
Das bundesweite Ranking der Giftköder-Meldungen seit Mitte 2021 zeigt: Dortmund ist laut Auswertung der App Dogorama unter den Top 10 der gefährlichsten Städte für Hunde in Deutschland und belegt mit 245 Fällen seit 2021 und 79 in diesem Jahr Platz sechs.

















