Warm war’s größtenteils auch diesmal wieder beim Josef-Spranke-Cup, allerdings nicht tropisch: Mehr kann man sich klimatisch ja im Sommer kaum wünschen. Gleiches gilt für die Zuschauerzahlen, die – wie der 1. Vorsitzende Andreas Zenker verriet – seit der Premiere des Turniers kontinuierlich anwachsen.
Und als Punkt aufs I gab’s dann sogar nach drei Jahren erstmals wieder einen Heimsieg am Blumenkamp. Bis zum Finalwochenende hatten sich die Gäste über etliche umkämpfte, knappe Duelle freuen dürfen. Die Gruppenphase überstanden u. a. auch die Titelverteidiger aus Mengede unbeschadet, wenngleich nicht ohne Punktverlust. Die Viertelfinal-Niederlage gegen Kreisligist SuS Oespel-Kley konnte dann durchaus als solide Überraschung gewertet werden. Die Blau-Gelben wiederum blieben in der Erfolgsspur und sicherten sich mit einem Sieg über den VfB Waltrop sogar die Endspiel-Teilnahme: Das wäre so sicherlich nicht von vielen prognostiziert worden.
Hatte man den Gastgebern in der Vorrunde am 16.7. noch überzeugend die Stirn geboten, schien dem Oespel-Kleyer Team dann im letzten Turnierspiel ein wenig der Stecker gezogen, weswegen die Partie zu einer ausgesprochen „klaren Kiste“ wurde.
Da sich der SV Westfalia nach dem 6:1 in Person von Florian Gondrum auch noch die Torjägerkanone sicherte, verließen die Gastgeber reich dekoriert den Platz.
Was die künftigen sportlichen Ziele betrifft, legen sich die Rot-weißen trotzdem Zurückhaltung auf: Dem Nachbarn aus Westrich nachzueifern und den Aufstieg klarzumachen, sei – erläutert Andreas Zenker – zwar ein Wunsch, aber keineswegs Pflicht. „Gute Arbeit haben wir gemacht, wenn wir auf einem der ersten drei Plätze landen“, verdeutlicht der Westfalia-Chef. Huckarde-Coach Mathias Tomaschewski wiederum ist auch ohne spektakuläre Transfers zuversichtlich. „Denn im Grunde“, erläutert er, „haben wir ja einige leistungsstarke Neuzugänge. Nur, dass die vorher nicht woanders gespielt haben, sondern lange Verletzungen auskurieren mussten.“

















