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Home Huckarde

Huckarde im Wandel – von Dr. Günter Spranke

Wer im Sommer …

von Wir in Dortmund (SK)
vor 1 Jahr
in Huckarde
Lesezeit: 2 Minuten
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Erntehelfer bei der Kartoffelernte vor der Kulisse der Zeche Hansa. (Foto: privat)

Erntehelfer bei der Kartoffelernte vor der Kulisse der Zeche Hansa. (Foto: privat)

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In dieser Folge unserer Reihe begeben wir uns zurück ins Huckarde der Kleingärtner, Viehhalter und Selbstversorger. Bis zur Eröffnung der ersten Lebensmittelgeschäfte in Huckarde war es üblich, den Bedarf an Gemüse, Salat und Obst durch eigene Produktion der Früchte zu decken. Die eingesessenen Familien betrieben ohnehin Landwirtschaft und die Wohnhäuser, selbst die der Mieter, hatten meist eine Gartenfläche hinter dem Haus und dazu noch ein kleines Stallgebäude.

Dort hielt man, neben den im Ruhrgebiet unvermeidlichen Tauben, Kaninchen und Hühnern, bestenfalls eine sogenannte „Bergmanns Kuh“, also eine Ziege, oder ein Schwein. Auf der Gartenfläche konnten Himbeeren, Stachelbeeren und Erdbeeren, die mit Pferdeäpfeln gedüngt wurden, gedeihen. Sorgsam in Reihen gepflanzt wuchsen Salat, Zwiebeln, Möhren und allerhand weitere Zutaten für die wöchentlichen Eintöpfe, die in den Erntemonaten den Speisezettel der oft kinderreichen Familien bereicherten. Aber in den Wintermonaten wurde es schwierig, den Vitamin-Bedarf der Angehörigen zu decken.

Einkellern
Doch dann war da noch das Problem der Kosten für einen ausreichenden Vorrat an Lebensmitteln für den Winter. Aus der Zeit des Ersten Weltkriegs waren noch die Methoden zur phantasiereichen Beschaffung von Grundnahrungsmitteln geläufig. Und diese Methoden waren nicht immer legal. Im Besonderen riss der üppige Verbrauch an Grundnahrungsmitteln, wie Kartoffeln, Mehl und Weißkohl, ein Loch in die Haushaltskasse. Das „Stoppeln“ von Getreidekörnern und das „Nachhacken“ von Kartoffeln auf abgeernteten Feldern hatte schon manche Familien über die entbehrungsreichen Kriegsjahre gebracht. In der Zwischenkriegszeit schlug sich manche, nicht sehr begüterte, Familie mit hilfreichen Ernteeinsätzen durch und man sah allerorts kitteltragende Hausfrauen auf den Feldern mithelfen.

Schwieriger wurde es bei der Beschaffung einer weiteren Grundzutat der täglichen Küche, des Weißkohls. Diese Feldfrüchte wurden in der Regel restlos abgeerntet und das beliebte Kraut konnte in den zahlreichen Läden der Gemüsehändler ständig verkauft werden. Die Zubereitung von Sauerkraut war jedem geläufig. In einem Steinguttopf oder einem Holzfass wurde der kleingeschnittene Weißkohl in einer 2%igen Salzlake unter Luftabschluss eingelegt und einem Gärungsprozess (Milchsäure) unterzogen, bis nach etwa 4–6 Wochen das saure Kraut haltbar war. Als wichtiger Vitamin-C-Lieferant stand die, typisch deutsche, Beilage besonders oft in den Wintermonaten und in der Seefahrt auf dem Speiseplan.

Huckarde im Wandel – von Dr. Günter Spranke
Ein Sauerkrautfass. (Foto: privat)

Und hier kommen wieder die kleinen Stallungen zum Tragen. Denn dort wurden über das Jahr hinweg einzelne Schweine mit Küchenabfällen gemästet und dann in der kühlen Jahreszeit geschlachtet. Und was passte besser zu den Schlachtplatten, die anlässlich der Hausschlachtungen die gesamte Nachbarschaft zusammenbrachten, als Sauerkraut? Und dann stimmte auch wieder der überlieferte Spruch: „Wer im Sommer Kappes klaut – hat im Winter Sauerkraut.“

Huckarde im Wandel – von Dr. Günter Spranke
Im Hintergrund Ställe hinter einem Haus an der Oberfeldstraße im Jahr 1953. (Foto: privat)

 

 

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