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Huckarde im Wandel – von Dr. Günter Spranke

Der Erneuerer – Pfarrer Bathe

von Wir in Dortmund (SK)
vor 1 Jahr
in Huckarde
Lesezeit: 2 Minuten
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Entwurf der neuen St. Urbanus-Kirche. (© privat)

Entwurf der neuen St. Urbanus-Kirche. (© privat)

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„Im Februar des Jahres 1882 wurde auch ein neuer Pfarrer Bathe feierlich in Huckarde eingeführt. Hieraus folgten wieder geregelte Verhältnisse, auch die Wirtschaften wurden wieder besser.“ So berichtete der Huckarder Wirt Leonard Hackeloer (1837–1900) in seiner Familienchronik über den für Huckarde bedeutenden Geistlichen.

Genannter Johannes Hermann Bathe (1835–1906) wurde am 17. Februar 1882 als Pfarrer in Huckarde eingeführt. Nachdem sein Vorgänger, Pfarrer und Landdechant Johannes Fleischhauer, in Zeiten des Kulturkampfes angeklagt und die Huckarder Pfarrei von 1876 bis 1882 von Pfarrern der umliegenden Gemeinden mitbetreut worden war, erhielt der Ort im Jahr 1882 damit wieder einen eigenen Pfarrer.

Der Lebensweg hatte den am 2. Mai 1835 in Verne bei Salzkotten geborenen Geistlichen nach seiner Priesterweihe in Paderborn am 20. August 1851 über Stationen, als Kaplan in Rüthen, als Rektor und Domvikar in Erfurt und 1868 als Garnisonspfarrer in Wesel ins elsässische Metz geführt, wo Bathe seit 1872 als Militärgeistlicher fungierte. Bis zum Jahr 1882 blieb er dann Divisionspfarrer in Metz. Mit Berufung auf die vakante Huckarder Pfarrstelle verbanden die Verantwortlichen sicher auch die Hoffnung auf eine Neuordnung der kirchlichen Verhältnisse im Ort und ein Wiederbeleben des Gemeindelebens.

 

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Huckarde im Wandel – von Dr. Günter Spranke

Bereits im Jahr 1883 stellte Bathe bei den zuständigen Stellen in Paderborn und Berlin den Antrag für einen Kirchenneubau für die auf 2000 Seelen angewachsene Kirchengemeinde. Nach Ablehnung seines Gesuches entschied sich Bathe 1884/85 für einen provisorischen Anbau an der Südseite der bestehenden Kirche. Ein wichtiger Meilenstein in der Gemeindearbeit wurde die Gründung des Kath. Arbeitervereins und des Kath. Knappenvereins im Jahr 1886. Durch diese zeitgemäßen Gründungen entstanden Gegenbewegungen zu den bereits etablierten gewerkschaftlichen Bewegungen und letztlich die Kath. Arbeiterbewegung (KAB). Im Jahr 1892 veranlasste er den Bau eines neuen Pfarrhauses und trat weiterhin für den Neubau einer angemessenen Kirche für die mittlerweile auf 3000 Mitglieder gestiegene Gemeinde ein.

Der königliche Baurat Spanke entwarf daraufhin einen Bauplan, der 1895 die kirchliche und 1897 die staatliche Genehmigung erhielt. Dabei sollte das bestehende romanische Kirchenschiff erhalten bleiben und dann unmittelbar durch einen größeren Anbau im neuromanischen Stil nach Osten erweitert werden. Ein geräumiger Chor, eine Sakristei und ein wuchtiger quadratischer Turm ergänzten den Anbau an der Ostseite. Bathe veranlasste die Gemeindemitglieder bei der Ausstattung des Innenraumes zu großzügigen Spenden. Zur Einweihung des Neubaus am 26. Oktober 1899 zelebrierte der Weihbischof Dr. Augustinus Gockel die Festmesse. Bathe kümmerte sich gleichzeitig um die Abpfarrung der Dorstfelder Katholiken 1893 und den Bau eines eigenständigen Dorstfelder Gotteshauses im Jahr 1899.

Groß war die Anteilnahme im Ort, als Johannes Hermann Bathe am 7. April 1906 starb und, als erster Huckarder Pfarrer, auf dem alten Friedhof an der heutigen Altfriedstraße beerdigt wurde. Mit ihm war eine Huckarder Persönlichkeit gegangen, denn Pfarrer Bathe war ein gut gekleideter und kultivierter Honoratior, der in der örtlichen Dorfgemeinschaft als angenehmer Gesprächspartner geschätzt wurde und für seine Kunstbeflissenheit und gute Bildung bekannt war. Als „wirklicher Pfarrherr“ und als „vornehme Erscheinung“ wurde der Geistliche bezeichnet. Mit der Mitgliedschaft in der Dortmunder Gesellschaft „Casino“ verband er seinen Hang zur Pflege der Kultur, der Musik und der Tradition. Seine stattliche Statur und den aufrechten Gang unterstrich der, als Ritter des roten Adlerordens ausgezeichnete, Pfarrer Bathe noch durch das häufige Tragen eines Zylinders. In Erinnerung blieb er vielen Huckardern auch wegen seiner offenen Art und seiner Gastlichkeit.

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