So langsam, geben die Organisatoren zu, ist die Belastungsgrenze durchaus erreicht. Stück für Stück expandierte der SC Huckarde-Rahm im Laufe der letzten Jahren mit seinem sportlichen Sommer-Event, das zunächst Handballtage und dann Handballwochen hieß. Über die aktuellen drei Wochenenden hinaus will man zukünftig aber wohl nicht mehr hinausgehen.
An denen mussten die Sportlerinnen und Sportler diesmal – wir erinnern uns – teilweise mit ausgesprochen knackigen Temperaturen klarkommen. So knackig sogar, dass die teilnehmenden Vereine sicherheitshalber bei den Ausrichtern nachhakten und sich vergewisserten, ob man denn ausreichend vorbereitet sei. Letztlich kam das SC-Hitzeschutzkonzept gut an – und wer in der Halle Huckarde aufs Feld lief, dürfte sich dabei insbesondere über ein „Zusatz-Feature“ der Orga-Crew sehr gefreut haben: Neben obligatorischen längeren Spielpausen und einer Großbestellung Wassereis stemmte sich der Verein nämlich auch mit einer Rasensprenkler-Anlage dem tropischen Wetter entgegen. Die hatte dann, wie man sich denken kann, auf all die Sportlerinnen und Sportler die Anziehungskraft einer Oase. Sportsgeist war allerdings auch ausreichend vorhanden, der weitaus größte Teil der gemeldeten Teams nämlich trat schlussendlich auch wirklich an.
Insgesamt 11 (!) Turniere mit knapp unter 100 Teams stemmten die Veranstalter diesmal und hielten dafür an den Turniertagen den Spielbetrieb von 9 Uhr vormittags bis 18.30 Uhr aufrecht. Die Resonanz: Durchweg positiv – wobei sich beim Mini- und F-Jugendturnier erwartungsgemäß die meisten Gäste am Spielort tummelten. Den Schlusspunkt setzten schließlich die Seniorenturniere.
Beim Aufräumen am nächsten Tag konnten die Organisatoren zufrieden auf die Mammut-Aufgabe zurückblicken. Ihren Stellenwert haben Huckardes Handballwochen bei den Klubs der Umgebung in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut, und auch eine Neuauflage hat der SC Huckarde-Rahm bereits fest ins Visier genommen.

















