„Kreuz und quer durch Dortmund“ heißt die Veranstaltungsreihe für Seniorinnen und Senioren, die – initiiert durch AWO, Caritas und Stadtverwaltung – im Oktober und Novemberin ganz Dortmund über die Bühne ging. Grundidee war dabei, die Menschen der unterschiedlichen Stadtbezirke sich gegenseitig besuchen zu lassen und auf diese Weise womöglich ganz neue Seiten der eigenen Heimatstadt zu entdecken. Das klappte in den allermeisten Fällen ausgezeichnet und bescherte dem Projekt randvolle Reisebusse.
Nicht zuletzt bei der letzten Auflage der kleinen Reihe: Hier machte sich ein Trüppchen von 50 Neugierigen von Brackel aus auf den Weg nach Huckarde, um sich ein paar „Landmarken“ des Stadtbezirks präsentieren zu lassen. Den Job des Reiseführers übernahm dabei Arnold Pothmann, den Menschen in Huckarde und drumherum ansonsten nicht zuletzt durch seine Tätigkeit als ehrenamtlicher Versichertenberater bekannt. Gleich die erste Station der Rundtour hielt einige interessante Geschichten bereit: In der Deusenkirche gab Jochen Meschke, ehemaliger Veranstaltungsleiter der Westfalenhalle und selbst engagierter Deusener, den Gästen einen spannenden Einblick in Geschichte und Aktivitäten des Gebäudes und seines Trägervereins, der seinerzeit aus rein privater, nachbarschaftlicher Initiative entstand.
Mit der Kokerei Hansa stand anschließend ein überregional bekanntes Stück alter Industriegeschichte auf dem Programm, das nicht nur über viel sehenswerte erhaltene Bausubstanz, sondern mittlerweile auch über einen erstklassigen Auftrittsort und Sterne-Gastronomie verfügt. Für Arnold Pothmann war die Stippvisite als ehemaliger Hansa-Beschäftigter im Übrigen im doppelten Sinne ein Heimspiel, unbeantwortet blieb also keine Frage der Mitreisenden.
Bei durchgehend bestem Wetter schloss sich der Revierpark Wischlingen als Reiseziel an, bis ein gemeinsames Essen im örtlichen Begegnungszentrum den Tag rund machte, musikalische Begleitung im Übrigen inbegriffen. Das Feedback der Beteiligten dürften die Organisator*innen gerne vernommen haben, herrschte doch rundum große Zufriedenheit mit dem Tag, und auch „Reiseleiter“ Arnold Pothmann befand: „Richtig gute Idee – bitte mehr davon!“

















