Chillig sei man die Aufgabe angegangen, gibt die Viertklässlerin selbstbewusst zu Protokoll, aber trotzdem mit gutem Gefühl. Doch wie dem auch sei: Schulleiterin Almuth Grau hört man auch ein paar Wochen später nicht nur den Stolz, sondern auch die Verblüffung an: Darüber, dass die Hangeney-Grundschule bei den diesjährigen Schwimm-Stadtmeisterschaften doch tatsächlich die gesamte Konkurrenz abhängen konnte.
Bei der war am 7. Mai das volle Programm abgerufen worden: Freistil, Brust und Rücken im Einzel und in der Staffel. Rund einen Monat zuvor hatten sie im Hangeney quer durch alle Stufen festgelegt, welche insgesamt 14 Kinder im Lütgendortmunder Hallenbad für die Kirchlinder an den Start gehen würden. nachdem der Ehrgeiz des Nachwuchses ein bisschen angestachelt und die Zeiten gemessen worden waren.
Immerhin: Knapp die Hälfte des Teams, schätzt Viertklässlerin Tessa, dürfte im Schwimmverein organisiert sein. Gute drei Stunden, in denen die Konzentration beibehalten werden musste, dauerte der Wettkampf. Dann ging’s zur Verkündung der Platzierungen, und die Freude war riesig: „Wir haben den Champions-League-Move gemacht“, erinnert sich Tessa.
Und auch wenn im nächsten Jahr nicht mehr das komplette Team mit von der Partie sein wird: Der Ehrgeiz, die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben, ist am Hangeney jetzt selbstverständlich geweckt. Denn „Titelverteidiger“: Das ist schon ein Wort mit einem coolen Klang!

















