• Werbung
  • Gewinnspiele
  • Kontakt
Sonntag, 19. April 2026
Wir in Dortmund
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
  • Dortmund
    • Alle Nachrichten
    • Auto & Mobilität
    • Fußball
    • Gesundheit
    • Kunst & Kultur
    • Politik
    • Recht & Steuern
    • Sport
    • Wirtschaft & Technik
  • Citywest
  • Huckarde
  • Mengede
  • Lüdo
  • Hellweg & Kaiserstr.
  • Hörde
  • Hombruch
  • Aplerbeck
  • Videos
Wir in Dortmund
  • Dortmund
    • Alle Nachrichten
    • Auto & Mobilität
    • Fußball
    • Gesundheit
    • Kunst & Kultur
    • Politik
    • Recht & Steuern
    • Sport
    • Wirtschaft & Technik
  • Citywest
  • Huckarde
  • Mengede
  • Lüdo
  • Hellweg & Kaiserstr.
  • Hörde
  • Hombruch
  • Aplerbeck
  • Videos
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
Wir in Dortmund
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
Home Huckarde

„In ganz wenigen Momenten beneide ich die Leute, die Wochenenden haben“

Luzi Graupeter ist schon mit 23 Jahren eine treibende Kraft des KSV Kirchlinde

von Wir in Dortmund (LM)
vor 2 Wochen
in Huckarde
Lesezeit: 4 Minuten
A A
(Foto: Wir in Dortmund)

(Foto: Wir in Dortmund)

241
GETEILT
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Whatsapp teilen

Irgendetwas muss bei Luzi Graupeter falsch gelaufen sein – oder, genauer gesagt: Anders als bei den meisten ihrer Altersgenoss*innen. Denn während der jüngeren Generation für gewöhnlich landauf, landab mangelndes gesellschaftliches Engagement attestiert wird, gibt’s beim KSV Kirchlinde womöglich kaum einen Job, den die Psychologie-Studentin nicht bereitwillig übernehmen würde – mit gerade mal 23 Jahren. Aktive Sportlerin ihres Clubs war sie selbstverständlich auch schon, und zwar in beiden KSV-Abteilungen. Motivationsprobleme? Fehlanzeige: Kirchlindes umtriebigen Verein dürfte es bei derlei unermüdlichem Tatendrang um die Zukunft nicht bange sein.

Redaktion: Andere Vereine suchen händeringend nach tatkräftigen Unterstützern, du und deine gesamte Familie aber hängen sich mit großer Selbstverständlichkeit seit jeher für den KSV rein. Was läuft bei den Graupeters anders?

Luzi Graupeter: Gute Frage. Manchmal habe ich durchaus Verständnis für Menschen, die sich lieber aus der Verpflichtung rausnehmen. Man hat z. B. das Studium, dann noch einen Nebenjob oder zwei – und will sich nicht auch noch in ein Ehrenamt einbringen. In ganz wenigen Momenten beneide ich tatsächlich die Leute, die immer mal wieder Wochenenden haben, an denen sie sich ausruhen können.

Redaktion: Das klingt nach einem “Aber“ …

Luzi Graupeter: Aber ich finde „Verantwortung übernehmen“ trotzdem immer ganz gut. Denn man muss ja sehen: Mit der Verantwortung kommt zwar ein bisschen mehr Stress und Druck, aber man bekommt auch mehr Handlungsspielraum. Man hat dann eher die Möglichkeit, Dinge in eine Richtung zu bewegen, die einem selbst richtig vorkommt.

Redaktion: Für den KSV Kirchlinde warst du schon in den unterschiedlichsten Funktionen im Einsatz. Kannst du dazu einen kurzen Überblick liefern?

Luzi Graupeter: Meine Mama leitete früher dienstags und donnerstags immer das Kinderturnen, und da kam ich regelmäßig mit. Ich war also eh immer da – und wenn es etwas zu tun gibt, nehme ich das gerne an. Die wirkliche aktive Ich-pack-mit-an-Phase ging dann 2017 mit meiner Sporthelferausbildung los, da war ich 14 und erst einmal in der Unterstützungsrolle für meine Mama. Später habe ich dann als Teil eines Zweierteams das Turnen geleitet, und noch ein bisschen später – 2019 – haben wir beim KSV das „J-Team“ ins Leben gerufen. Da habe ich irgendwie aus Versehen die stellv. Leitung übernommen und bin nach und nach in die Trainerrolle geschlüpft.

Redaktion: Parallel dazu hast du doch auch noch auf der Bühne bei den Sportakrobatinnen mitgemischt?

Luzi Graupeter: Das stimmt, da war ich seit der 4. Klasse dabei – aber bei der Sportakrobatik hängt viel von den Partnerinnen ab, und wenn die absprangen, musste man quasi neu anfangen. In der Corona-Zeit habe ich nochmal eine Partnerin verloren, und da war die Luft raus. Es gab zwar nochmal kurz einen Neustart mit meiner Schwester Lotta, aber die wurde dann zu groß und somit zu schwer für mich. Also bin ich in die Trainerposition für die Anfängerinnen gerutscht – und habe mich selbst eher aufs Tanzen verlegt. Das ging gut, bis das Knie streikte.

Redaktion: Und warum ist das passiert?

Luzi Graupeter: Weil ich von meinem Vater die O-Beine geerbt habe. Und ich habe ja eigentlich ausschließlich Sportarten gemacht, die belastend waren für die Knie. Deswegen habe ich jetzt schon rechts eine beginnende Arthrose, also habe ich mir die Beine „umstellen“ lassen. Drei OPs insgesamt, die erste im September 2024, die letzte vor drei Wochen. Das war natürlich auch ein kleiner sportlicher Downer für mich, weil ich eigentlich sehr gut im Training war bis dahin. Ich habe sehr viel Krafttraining gemacht, sehr viel Ausdauertraining. Naja, und das war dann zwischendurch alles weg.

Redaktion: Umso mehr bist du dann aber auf organisatorischer Ebene durchgestartet, oder?

Luzi Graupeter: Ich bin mittlerweile Jugendwartin bei uns im Verein, die Position habe ich aber schon 2023 übernommen. Einige Zeit vorher gab es vom Landessportbund ein „Stipendium für junges Engagement“ für mich, und in dem Zuge wurde ich Jugendwartin. Die wirklichen Orga-Aufgaben sind sogar eher gleichgeblieben als gewachsen, aber es sind halt noch Sachen dazu gekommen. Seit drei Saisons bin ich jetzt Hallensprecherin bei Turnieren und dort auch beim Auf- und Abbau mehr beteiligt. Und als Kampfrichterin bin ich auch im Einsatz – da hatte ich 2024 gerade meinen ersten Kampf geleitet, als ich unters Messer musste.

Redaktion: Wo liegen denn eigentlich die Wurzeln für diesen enormen Tatendrang?

Luzi Graupeter: Ich würde tatsächlich sagen, es liegt vor allem daran, wie man groß geworden ist. Ich habe es ja wirklich nur so kennengelernt, dass auch meine Eltern immer aktiv etwas im Verein gemacht haben und dort verlässlich immer bereitstanden.

Redaktion: Bei so viel Engagement vor Ort liegt dir deine Heimat doch sicherlich sehr am Herzen, oder?

Luzi Graupeter: Ich glaube, ich habe den Heimatbezug vor allem zu den Leuten, die für mich Heimat sind. Also meine Eltern, meine Großeltern, meine Schwester: Die sind natürlich alle hier „stationiert“, und verknüpft mit ihnen sind alle möglichen Erinnerungen. Und deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass dieser Bezug zum Jungferntal irgendwann mal weg ist. Selbst wenn ich dann irgendwann mal weg bin. Weil man nun mal diese Geschichte hat.

Redaktion: Und dass du irgendwann mal nur noch passives KSV-Mitglied bist? Kannst du dir das vorstellen?

Luzi Graupeter: Nein, glaube ich nicht. Bis ans Lebensende! (lacht) Also zumindest zu einem kleinen Teil, wenn Veranstaltungen anstehen usw. Das Mädchen für alles halt. ‚Kann mal jemand noch Milch kaufen?‘ ‚Klar, mache ich!‘ Und ich kann mir für nach dem Studium auch sehr gut vorstellen, wieder in die Trainerrolle reinzuspringen. Naja, das müsste dann logistisch natürlich wieder ein bisschen cleverer verzahnt sein.

Redaktion: Vielen Dank, dass du dir Zeit für uns genommen hast!

Teilen96Tweet60senden

Weitere Artikel

Die Igels im Eingangsbereich ihrer Bar, die sie explizit „nicht wie einen Pop-Up-Store“ führen.
(Foto: Wir in Dortmund)
Lüdo

„In der Regel kommt jemand, der mal hier war, auch wieder“

vor 1 Tag
Mit den buch- und beheizbaren Seehäusern traf Steffen Eich augenscheinlich den Nerv seines Publikums. Zurückkehren sollen sie im nächsten Oktober auf jeden Fall.
(Fotos: Wir in Dortmund)
Huckarde

Nach dem Frühlingsmarkt wandelt sich „Pilina Lodge“ wieder zur Strandbar

vor 4 Tagen
Baustelle auf dem Dorstfelder Hellweg: DSW21 investiert Millionen ins Gleisbett (Fotos: Wir in Dortmund)
CityWest

Neue Schienen für Dorstfeld – was Pendler jetzt wissen müssen

vor 2 Wochen
An Ideen herrscht kein Mangel: Joanna Stolz (links) – hier mit der Kaufmännischen Leiterin  Katharina Potulski – ist ihre neue Aufgabe mit Feuereifer angegangen.
(Foto: Wir in Dortmund)
Hellweg & Kaiserstraße

Café Balou oder Die perfekte Kombination beider Leidenschaften

vor 3 Wochen
Die Abrissarbeiten am Haus Puschnik an der Grotenbachstr. haben begonnen. (Foto: Wir in Dortmund)
Hombruch

Haus Puschnik in Hombruch wird abgerissen: Vom Treffpunkt zum Baugrundstück

vor 4 Wochen
(Fotomontage: Lukas Wittland / Wir in Dortmund)
CityWest

Das Maß ist voll: Klinikum setzt jetzt Bodycams ein!

vor 1 Monat
Weitere Artikel laden

Beliebte Artikel

  • Nach einigen Jahren auf der Rheinischen Straße schließt das Optikgeschäft Mester seine Türen. (Foto: Wir in Dortmund)

    Ein vertrautes Bild verschwindet von der Rheinischen Straße

    273 teilen
    Teilen 109 Tweet 68
  • „Brot & Bohne“ serviert ab 5 Uhr Kaffee und selbstgemachten Kuchen

    232 teilen
    Teilen 93 Tweet 58
  • Ordnungsamt geht gegen illegale Verkäufe und gegen Falschparkende beim BVB-Heimspiel vor

    207 teilen
    Teilen 83 Tweet 52
  • Bürogebäude weicht – Wohnsiedlung kommt

    169 teilen
    Teilen 68 Tweet 42
  • B1 aufgrund von Bombenentschärfung gesperrt

    3463 teilen
    Teilen 1385 Tweet 866
  • Neue Gastronomie beim TC Berghofen: 120 Plätze und Italienische Küche

    300 teilen
    Teilen 120 Tweet 75

Stadtmagazine
Wir in Dortmund

Arminiusstraße 1
44149 Dortmund

GESCHÄFTSZEITEN
Mo – Fr: 09:00 – 18:00 Uhr

  • 0231 427808-0
  • E-Mail senden
  • WhatsApp senden

Aktuelle Videos

Video läuft

Neuer IHK-Präsident im Gespräch

Neuer IHK-Präsident im Gespräch

Neuer IHK-Präsident im Gespräch

Dortmund
wailand bei start2grow (Foto: Andreas Buck)

Wailand belegt 3. Platz bei start2grow

Dortmund
Die Kirmes freDolino geht in eine neue Runde. Ab dem 28.03 bis zum 14.03 heißt es wieder: „Nochmal frei sein, nochmal dabei sein" auf dem Festplatz an der Eberstraße. (Archivfoto: Wir in Dortmund)

FreDOlino 2026 hält neue Highlights bereit

Dortmund
Transparenz, moderne Technik und persönliche Gespräche standen im Mittelpunkt eines gut besuchten Aktionstags. (Foto: Wir in Dortmund)

Darm-OPs per Roboter – Einblicke in moderne Medizin

Hörde
Überwältigend Inszeniert: Emmy-nominierte Serie im Phoenix des Lumières

Überwältigend Inszeniert: Emmy-nominierte Serie im Phoenix des Lumières

Dortmund
(Fotos: Wir in Dortmund)

Maker Faire: Eine bunte Tüte aus Fantasie und Neugier

CityWest
Dortmunds neuer OB nach 100 Tagen: Kalouti zieht erste Bilanz

Dortmunds neuer OB nach 100 Tagen: Kalouti zieht erste Bilanz

Dortmund
Das Team der Stiftung Kinderglück von tonton und von der AOK standen den künftigen ABC-Schützen tatkräftig zur Seite bei der Wahl des Schulranzen. (Foto: Wir in Dortmund)

Tonton und Kinderglück feiern Schulranzenparty

Hellweg & Kaiserstraße
Wer wollte, konnte in Lüdo im Grunde drei Stunden lang durchschunkeln.
(Fotos: Wir in Dortmund)

Party, Polonäse – und ein melancholischer Chef

Lüdo
Kurz vor dem Karnevals-Peak kann im Karnevalswierts noch ein Last-Minute-Kostüm ergattert werden. (Foto: Wir in Dortmund)

“Karnevalswierts” in Hombruch stimmt auf Rosenmontag ein

Hombruch

Aktuelle Ausgaben

Facebook Instagram Youtube
Gewinnspiele • Jobs • Kontakt • Datenschutz • Impressum
Copyright © 2026 WIR IN DORTMUND | Magazin • Online • Video. Alle Rechte vorbehalten.
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
  • Dortmund
    • Alle Nachrichten
    • Auto & Mobilität
    • Fußball
    • Gesundheit
    • Kunst & Kultur
    • Politik
    • Recht & Steuern
    • Sport
    • Wirtschaft & Technik
  • CityWest
  • Huckarde & Kirchlinde
  • Mengede
  • Lüdo
  • Hellweg & Kaiserstraße
  • Hörde
  • Hombruch
  • Aplerbeck
  • Videos

  • Werbung
  • Gewinnspiele
  • Kontakt

Copyright © 2024 WIR IN DORTMUND | MAGAZIN • ONLINE • VIDEO