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„Lasst uns eine Dachbegrünung machen“: Haus Oberfeld und „Eine Hand voll Erde“

Im Rahmen der IGA 2027 beteiligte sich Bethel.regional am Emschergenossenschafts-Projekt „10.000 Grüne Dächer“

von Wir in Dortmund (PS)
vor 9 Monaten
in Huckarde, Dortmund
Lesezeit: 2 Minuten
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Für die Dachbegrünung galt es, 84 Säcke Gartensubstrat auf das Dach des Intensiv-Unterstützungsangebotes aufzubringen. (Fotos: Wir in Dortmund)

Für die Dachbegrünung galt es, 84 Säcke Gartensubstrat auf das Dach des Intensiv-Unterstützungsangebotes aufzubringen. (Fotos: Wir in Dortmund)

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Es war die Evangelische Miriam Kirchengemeinde, die an ihre Männergruppe kürzlich mit einem ungewöhnlichen Projekt herantrat. Für Werner Krohm aber, der die umliegenden Institutionen schon häufiger mit seiner Hände Arbeit unterstützt hatte, war auch diesmal klar: „Wenn man Zeit hat und die Möglichkeit, dann packt man mit an.“ So griff er sich an einem heißen Augustdienstag einen Sack mit Substrat und fing an, zusammen mit dem Team von Haus Oberfeld die Grundlage für eine Begrünung auf das Dach des sozialpsychiatrischen Intensiv-Unterstützungsangebotes aufzubringen.

Die IGA 2027 und „Eine Hand voll Erde“
Unter dem Motto „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ entwickelt Silke Wunsch gemeinsam mit den Bewohnenden Ideen zur lebenswerten und ökologischen Umgestaltung des Geländes an der Oberfeldstraße. Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung 2027 hat Bethel.regional sie als Projektkoordinatorin für „Eine Hand voll Erde“ eingesetzt, das die inklusive Auseinandersetzung „mit den Themen Nachhaltigkeit, Natur und Garten“ in den Fokus nimmt, wie es auf der Homepage des Trägers von Haus Oberfeld heißt.

 

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„Lasst uns eine Dachbegrünung machen“: Haus Oberfeld und „Eine Hand voll Erde“
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„Lasst uns eine Dachbegrünung machen“: Haus Oberfeld und „Eine Hand voll Erde“
„Lasst uns eine Dachbegrünung machen“: Haus Oberfeld und „Eine Hand voll Erde“

1. Werner Krohm (l.) hat schon häufiger mit angepackt, wenn es rund um die Miriam-Gemeinde etwas zu tun gab.

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4. Hausmeister Michael Wagner ist bei den Aktionen auf dem Gelände von Haus Oberfeld eine feste Größe.

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6. Perspektivisch soll die Dachfläche mit einer PV-Anlage versehen werden.

7. Gemeinsam mit den Bewohnenden entwickeln Projektleiterin Silke Wunsch und Bereichsleiter Eckhard Gräßlin Pläne zur ökologischen und lebenswerten Umgestaltung des Geländes von Haus Oberfeld.

8. Im Rahmen von „Eine Hand voll Erde“ hat Hausmeister Michael Wagner Wassertanks aufgestellt, die das Gärtnern ökologisch machen sollen.

9. Bei Kochprojekten setzt man in Haus Oberfeld auf selbst Angebautes.

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„10.000 Grüne Dächer“
Im Gespräch stellt Wunsch den Bewohnenden regelmäßig die Frage: „Was findet ihr am besten? Und was die meisten Stimmen hat, wird’s dann halt.“ In diesem Zuge bauten Team und Bewohnende im April Palettenmöbel für eine Sitzecke im Garten und setzen regelmäßig neue Pflanzen auf dem Gelände. Zuletzt installierten sie eine Sprühanlage an der Rankhilfe im Hof, um auch an heißen Sommertagen angenehme Zeit zu verbringen.

Nun „hatte man mit den Klienten hier die Idee: Lasst uns eine Dachbegrünung machen“, erzählt Projektleiterin Wunsch. Auf rund 60 Quadratmetern verteilte das Team auf entsprechenden Drainageplatten den Inhalt von 84 Säcken Dachgartensubstrat. Die Bewohnenden verschonte man laut Silke Wunsch jedoch von dieser Arbeit: „Es ist warm, die Säcke sind ziemlich schwer.“ Außerdem gebiete es die Fürsorgepflicht, unter dämpfenden Medikamenten stehenden Menschen festen Boden unter den Füßen zu bieten.

3.000 Euro stellte die Emschergenossenschaft Haus Oberfeld als Teil des Projekts „10.000 Grüne Dächer“ für seine Aktion zur Verfügung. Zukünftig soll auf der verbleibenden Dachfläche auch eine Photovoltaik-Anlage entstehen, deren Finanzierung momentan aber noch in den Sternen steht.

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