Als Martina Bielefeld im Jahr 1995 ihre Arbeit an der Rahmer Straße aufnahm, war sie eine von vier Erzieherinnen. Das genügte, weil gerade einmal 25 Kinder den Astrid-Lindgren-Kindergarten besuchten. Bis zum 30-jährigen Jubiläum nun ist deren Zahl auf 97 angewachsen das Team hat sich um das Fünffache verstärkt. So wurde es am Samstag ein großes Fest, sowohl für die Kinder als auch für ihre Erziehenden und Eltern.
Nachdem die Alfred-Adler-Schule an der Rahmer Straße 251 Geschichte war und auch die Polizeistation sich wieder zurückgezogen hatte, ging man von Seiten des Vereins Kindergarten in Rahm an die Arbeit, wie sich die heutige Kitaleiterin Martina Bielefeld erinnert: „Mit den Eltern, die hier hinkamen, haben wir das aufgebaut.“ Sie alle traten an, um für Kinder von unter drei bis sechs Jahren eine eingruppige wohnortnahe Bildungseinrichtung zu schaffen.
Inzwischen kennt, wer sich in Rahm bewegt, die Fassade mit dem Kleinen Onkel und seiner Reiterin mit den roten Zöpfen. So waren am Samstag durchaus auch Familien aus der Nachbarschaft gekommen, um Karussell zu fahren, Zuckerwatte, Slush-Eis und Würstchen zu essen und all die Spiele auszuprobieren, die auf dem gesamten Gelände einer echten Kindergarten-Jubiläumsfeier gerecht wurden.
















