Der „Zirkus Lollipop“ gastierte für fünf Tage an der Widey-Grundschule. Der Nachwuchs allerdings saß nicht auf den Zuschauerbänken, sondern zeigte am Schluss der Projektwoche selbst als Clown oder Jongleur, Zauberin oder Trapez-Artistin, was er draufhatte.
Im Zelt auf der Gemeindewiese hinter dem Thomas-Morus-Haus galt es dabei sogar, mehrere Kunststücke gleichzeitig zu bewältigen, kletterten doch nicht nur die Artistinnen, sondern auch die Temperaturen in schwindelerregende Höhen.
Mit reichlich Unterstützung von Seiten der Eltern war am Sonntag zunächst der Aufbau über die Bühne gegangen, anschließend erfolgte – den jeweiligen Vorlieben entsprechend – die Aufteilung der Kinder in die verschiedenen Disziplinen. Ab Freitagmittag dann wurden die ersten Manegen-Künstler für die Vorführung am Nachmittag geschminkt und kostümiert, die entsprechende Aufregung inklusive.
Der Nachwuchs wiederum zeigte sich auch dieser Herausforderung gewachsen, und aus klopfenden Herzen erwuchsen nach donnerndem Applaus strahlende Gesichter. Klar auch, dass die erlebten Abenteuer nach Ende der Show sofort mit den Freunden und der Familie geteilt werden mussten …
Der Dank der Schule ging nach Abschluss des erfolgreichen Projekts an den Förderverein und die externen Sponsoren – namentlich „Huckarde für Huckarde“, die örtliche Bezirksvertretung, die Sparkasse sowie DSW 21 – für ihre finanzielle Unterstützung. Eine Rückkehr des „Circus Lollipop“ nach Kirchlinde in vier Jahren ist unterdessen schon so gut wie beschlossen. Auch wenn man 2030 vermutlich nach einem neuen Zirkusplatz Ausschau halten muss, wenn die Kirchengemeinde ihre Immobilienpläne weiterverfolgt.

















