Keine Zeit verloren in den aktuellen großen Ferien einige der städt. Jugendfreizeitstätten. In Lütgendortmund etwa fiel der stadtweite Startschuss für die Ferienspiele bereits am 18. Juli – also kaum, dass der Nachwuchs die Schultaschen in die Ecken geschleudert hatte.
Zum Auftakt ging es im Hof der Jugendfreizeitstätte rund: Mit unverwüstlichen Klassikern wie, u. a., der Hopsburg oder diversen Kreativangeboten, aber auch einer Premiere in Form der inklusiven „Climb High“-Kletterwand, die den Adrenalinspiegel nach oben jagte und trotzdem – oder gerade deswegen – nonstop umlagert war. Und auch der Luftballon-Künstler hatte einiges zu tun, um alle aufgegebenen Bestellungen umzusetzen.
Ab Tag zwei dann wagte Lüdos JFS grundsätzlich Neues: Das eigene Gelände mag schön sein, mit dem „Park der Generationen“ allerdings hat der Stadtteil bekanntlich auch noch einen echten Trumpf im Grünen. Dieser schien der zuständigen Orga-Truppe mindestens so geeignet für ihre Ferienspiele, und so verlegte man die erste Woche komplett in die Grünanlage zwischen Lütgendortmunder Straße und II. Westfeld. Das Motto „Ahoi – Leinen los!“ gab dabei die Richtung vor und entführte die Besucher*innen in die Welt der Piraten. Das machte sich z. B. am Bastelstand bemerkbar, wo Augenklappen und Fernrohre auf dem Programm standen. Und auch für Schatzsuchen bot die Parkanlage selbstverständlich prima Voraussetzungen. Dass auch „fern der Heimat“ kein Kohldampf geschoben werden musste, verdankten die Lütgendortmunder übrigens der örtlichen IGLVV, die den Nachwuchs Tag für Tag mit einem großen Schwung Brötchen versorgte.
Wer aber glaubt, nach dem Wochenende werde direkt weitergesegelt, ist auf dem falschen Dampfer: Anno 2026 ist bei den Ferienspielen in Lüdo eben alles anders. Und so bleibt die Jugendfreizeitstätte am Markt in den drei Folgewochen zwar durchgehend geöffnet, allerdings bei „ganz normalem“ Betrieb. In den Seeräubermodus wird dort dann erst wieder in den letzten beiden Ferienwochen geschaltet. Außerdem stehen gleich mehrere Ausflüge auf dem Programm: In den Revierpark, zum Ketteler Hof und an den Harkort-See. Die See-Tour ist übrigens noch nicht ausgebucht: Wer Lust hat, mitzumischen, sollte sich vor Ort schnell noch anmelden. Rückfragen werden gerne telefonisch (0231-5028983) oder per Mail () beantwortet.
















