Die Mühlen der Verwaltung: Um ein Großprojekt handelt es sich bei den zwei jetzt in Lüdos Fußgängerzone installierten Fahrradständern eindeutig nicht, gedauert hat die Angelegenheit dennoch: Zuletzt mahnte die SPD-Fraktion der Lütgendortmunder BV das Vorhaben im August 2024 (!) an. Immerhin: Jetzt sind sie da. Und zwar in einer fest installierten, alle Sicherheitsauflagen erfüllenden Variante, weswegen Lüdos Radler auch nicht mehr werden befürchten müssen, dass die „Parkmöglichkeit“ urplötzlich wieder verschwunden ist. Das nämlich war in der Vergangenheit immer mal wieder teils monatelang der Fall gewesen, wenn die Verwaltung die mobilen Fahrradständer im Ortskern wegen des Dorffests, des Martinsmarkts oder weiterer Events hatte abräumen müssen. Die neuen Abstellmöglichkeiten – zu finden auf der Limbecker Straße in Höhe der Hausnummern 25 bzw. 29 – dürften hingegen am Kirmeswochenende wohl eher genutzt werden, um sich beim Plaudern gemütlich anzulehnen.
Als Fraktionssprecherin der Sozialdemokraten im Ort freut Erika Wehde sich in einer Meldung ausdrücklich über die neue Entwicklung, unterstrich aber gleichzeitig die Unzufriedenheit mit der über Jahre schleppenden Umsetzung. „Intervention und kritische Begleitung“ der Anträge und deren Umsetzung, schreibt sie, sehe man als „eine wesentliche Aufgabe in der neuen Legislaturperiode“.

















