Drückt man ein Auge zu, geht es noch als Oster-Überraschung durch: Das Zertifikat, über das sich am 10. April Bövinghausens Kinder- und Jugendtreff freuen durfte. Da nämlich gab’s die offizielle Ernennung zum „Fairen Jugendhaus“ per Urkunde, überreicht durch Paulina Knust und Tamara Kaschek.
Verdient hatten sich die Bövinghauser den Preis für ihre (erfolgreichen) Bemühungen, das Fairtrade-Prinzip langfristig im Alltag des Treffs zu verankern. Die Ideen dazu wurden nicht etwa verordnet, sondern von den jungen Besucherinnen und Besuchern mit erarbeitet.
Das spiegelte sich beispielsweise in Aktionen wie dem Batiken von T-Shirts oder dem „fairen Frühstück“ wider: So setzten sich die Teilnehmenden kreativ mit Fairtrade auseinander und vertieften ihr Wissen auf spielerische Weise.
Getreu dem Motto „Gutes tun und drüber reden“ widmete man sich parallel der Öffentlichkeitsarbeit. Das bedeutet anno 2026: Das Kindertreff-Engagement wurde über ein eigenes Instagram-Profil sichtbar gemacht.
Ein besonderes Highlight war die Durchführung einer Nachhaltigkeitsaktion in Form einer Müll-Clean-up-Aktion. Gemeinsam engagierten sich die Kinder und Jugendlichen für eine saubere Umwelt und setzten ein praktisches Zeichen für nachhaltiges Handeln vor Ort. Fast schon eine Selbstverständlichkeit ist die Einführung einiger fair gehandelter Produkte im KJT, seien es nun Fußbälle oder Schokolade. Die dann auch prompt nochmal zum Finale der Ferienspiele – anlässlich der Zertifikats-Übergabe – eine der Hauptrollen spielen durfte. Dort kam dann nämlich neben dem „Smoothie Bike“ auch der äußerst beliebte Schokobrunnen zum Einsatz, und ein paar Meter weiter konnte das eigene Wissen beim Fairtrade-Quiz überprüft werden. Das KJT Bövinghausen bleibt beim Fairtrade-Gedanken also am Ball: Auszeichnungen verpflichten halt.

















