„Zusammen geht was“ lautet das Caritas-Jahresmotto. Diesen Leitsatz nicht zumindest auch wörtlich zu nehmen, wäre eine verschenkte Gelegenheit.
Deswegen luden youngcaritas Bochum, youngcaritas Dortmund und das Lütgendortmunder Quartiersmanagement für Mitte Juli über Aushänge, via Social Media sowie online zur Wandertour ein.
Zehn Wandervögel – Paare und Einzelpersonen – machten sich schließlich auf den etwa sieben Kilometer langen Weg. Dass manche Teilnehmer einander auf diese Weise das erste Mal begegneten, war Teil des Konzepts.
Um das Trüppchen miteinander ins Gespräch zu bringen, hatten die Initiator:innen nämlich verschiedene Mitmach-Elemente vorbereitet. Die Gruppe erhielt zu Beginn einen Rätselbeutel. An jedem Kilometer durfte ein neuer Umschlag geöffnet werden, der eine kleine Aufgabe bereithielt. Mal galt es, Emoji-Rätsel zu lösen, mal sollten Gegenstände in der Umgebung gesucht werden – etwas Rundes, etwas Weiches oder etwas Besonderes. Ein Bingo lud dazu ein, den Alltag mit anderen Augen wahrzunehmen: Wer entdeckt zuerst einen umgestürzten E-Roller? Eine Person, die laut telefonierend unterwegs ist? Oder eine Fahne mit einem Smiley?
Eine besonders schöne Aufgabe erwartete die Gruppe am zweiten Kilometer: Mit Straßenkreide wurden freundliche Botschaften und kleine Zeichnungen auf den Weg geschrieben – kleine Zeichen der Wertschätzung für Menschen, die den Weg später nutzen würden.
Das sonnige, nicht zu warme Wetter spielte den Wandervögeln in die Karten. Im Caritas Quartiershaus in Dortmund-Lütgendortmund wartete schließlich ein gemeinsamer Mittagsimbiss mit Wraps, frischem Obst, Kaffee und Wasser. Da ein guter Teil der Teilnehmenden auch danach noch lange dablieb, um zu plaudern und ggf. Kontaktdaten auszutauschen, durfte das Orga-Team den Tag allemal als „geglückt“ verbuchen. Sowohl, weil man Menschen miteinander ins Gespräch gebracht hatte, als auch, was die Caritas-Zusammenarbeit über die Stadtgrenze hinweg und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch betrifft.

















