In den warmen Monaten können sich die Open-Air-Feste teilweise einfach nicht aus dem Weg gehen. Lüdos Dorffest etwa hatte diesmal keinen geringeren Kontrahenten als das Stadtfest „Dortbunt“. Rückblickend aber bleibt festzustellen: Mindestens das letzte Drittel endete mit einem Heimsieg.
Das Traumwetter allerdings lud aber auch zu sehr dazu ein, im Dorf bei Snacks, Getränken und ein bisschen Live-Musik die Beine auszustrecken. Schon der Vormittag inkl. Auftritt der Lokalmatadoren des Shanty-Chores ließ schon einen im besten Sinne trubeligen Tag erhoffen, und als sich dann Lüdos Vereine, Grundschulen und Organisationen für den Festumzug in Bewegung setzten, sollte sich diese Annahme schnell bestätigen. Mit den Gästen von der Neuburger Stadtkapelle bzw. der holländischen Marching-Band „Dweilorkest t’Kapelleke“ sowie dem nimmermüden Trommlerkorps „Gut Klang“ als Taktgeber ging es vorbei an gut-gelaunten Erwachsenen – möglicherweise belohnt mit einem Frischgezapften vom Wagen des Heimatvereins – und euphorisierten Kindern auf der Jagd nach den geschleuderten „Kamellen“.
Im Dorf dann tummelte sich –gefühlt – ein Großteil aller Lütgendortmunder*innen, während auf bzw. vor der Bühne nochmal alles gegeben wurde.
Irgendwann am späteren Abend ließ dann der erste der Eisheiligen plötzlich doch noch die Muskeln spielen, aber da war’s egal: Sein „Heimspiel“ hatte Lüdo da schließlich schon gewonnen!

















