Der Zauber der Manege zieht Jung und Alt auch in unseren Tagen nach wie vor in den Bann, aller digitalen Konkurrenz zum Trotz. Das war nach dem Ende der Osterferien in der Mörike-Grundschule nicht anders: Eine knappe Woche lang wurde beim Zirkusprojekt trainiert, dann ging es raus vors Publikum, das – zu weiten Teilen aus Eltern und Geschwisterkindern bestehend – den Akteur*innen in Sachen Aufregung vermutlich noch ein bisschen voraus war.
Die Schulkinder selbst jonglierten und zauberten im hellen Scheinwerferlicht, und einige Mutige ließen sich sogar bei ihrer Akrobatik bis unter die Zeltkuppel ziehen. Und so mancher Gast im Rund dürfte sich gedacht haben: „Chapeau – das könnte ich nie!“
Nach Finale und verdientem, donnerndem Schlussapplaus waren Begeisterung und Mitteilungsbedürfnis auf Seiten des Nachwuchses groß. Und hier und da auch der Hunger, aber dank Popcorn-Maschine gab es in dieser Hinsicht keine Versorgungslücke. Ein bisschen schnell vorbei war sie zwar, diese ganz besondere Somborner Schulwoche. Vorbei, aber nicht vergessen: Die Zirkusprojekte nämlich bleiben – Stichwort „Zauber der Manege“ – Kindern und ihren Familien in der Regel im Gedächtnis, wie man von früheren Projekten weiß.

















