Ein ganz besonderes Highlight prägte das erste Juli-Wochenende bei der Dortmunder Sportgemeinschaft 1988 e. V.: Mit Luise Malzahn durfte der Verein eine echte Ikone des deutschen und internationalen Judosports in Kley begrüßen. Die Olympia-Fünfte von Rio de Janeiro, WM-Dritte und mehrfache EM-Medaillengewinnerin zog die Vereinsmitglieder sowie Judo-Fans aus Dortmund und Umgebung über zwei Tage hinweg mit einer gelungenen Mischung aus sportlicher Nahbarkeit und tiefen persönlichen Einblicken in den Bann.
Den Auftakt dazu bildete eine Lesung vor voll besetzten Besucherreihen im kath. Oespeler Gemeindehaus. Hier las die Sportlerin aus ihrem Buch „Greif zu – die Welt wartet“, in dem sie auf Herausforderungen und Triumphe ihrer erfolgreichen Karriere zurückblickte.
Schweiß, Tipps und Autogramme
Tags drauf dann ging’s genau dort weiter, wo Luise Malzahn ihre zahlreichen sportlichen Erfolge einfuhr: Auf der Kampfmatte. Zwei Stunden lang gab die erfahrene Kämpferin wertvolle Tipps für den perfekten Griffkampf und zeigte den sichtlich motivierten Judoka, worauf es auf internationalem Top-Niveau ankommt. Trotz des schweißtreibenden Programms kam aber auch der Spaß nie zu kurz: Nach dem Training nahm sich Malzahn ausgiebig Zeit, um geduldig Autogrammwünsche zu erfüllen und für Erinnerungsfotos bereitzustehen.
Ein unvergesslicher Moment
Und wo sie schon mal da war, stand Malzahn schließlich sogar für die Übergabe der Kyu-Graduierungsurkunden an die DSG-Nachwuchs- und Freizeitsportler*innen zur Verfügung. Die Auszeichnungen unerwarteterweise aus den Händen einer so hochdekorierten, international erfolgreichen Sportlerin zu bekommen: Das hinterließ bei den Geehrten eindeutig Eindruck.
Was allerdings für das komplette Wochenende galt, weshalb die DSG-Verantwortlichen auch das rundum zufriedene Fazit zogen, mit dem Besuch dieses Idols zum Anfassen sicherlich auf breiter Front für eine Extra-Portion Motivation gesorgt zu haben.

















