Beim Karneval, so der allgemeine Wissensstand, trennen das Rheinland und Westfalen Welten. Was aber zumindest für die „U12“ überhaupt nicht zutreffen kann. Lädt nämlich die KG „Kiek es drin“ zu ihrer Kinderkarnevalssitzung ein, ist das PZ der Heinrich-Böll-Gesamtschule nicht nur randvoll mit kleinen und großen Menschen, sondern die gute Laune zudem mit Händen zu greifen.
Einen Tag verbringen zu können, an dem die Kleidungsvorschriften außer Kraft gesetzt sind, man jede Menge Freunde trifft und man durchgängig in Bewegung bleiben darf, ist einfach zu verlockend.
Das war in diesem Jahr am 2. Februar nicht anders. Zudem lieferten die Solomariechen und Gruppen auf der Bühne immer wieder Leistungen ab, die den „Fan-Club“ vor der Bühne die Augen aufreißen ließ. Da gab es u. a. den Showtanz „Biene und Einhorn“ oder einen Auftritt der Bambini-Garde zu bewundern, und auch die befreundeten Ensembles von Blau-Gold Kirchlinde sowie den Roten Funken aus Castrop trugen zum Gelingen des Nachmittags bei
Und wann immer der Saal drohte, trotz allem auf Normalpuls zuzusteuern, gab es eine ausgedehnte Polonäse durch den Saal: Spätestens danach war alles wieder im Lot!
Kurz vor der Zielgeraden durften sich all die Piraten, Marienkäfer und Prinzessinnen dann noch über prominenten Besuch freuen. Dass die diesjährigen königlichen Hoheiten Leon II. und Lia I. Lütgendortmund auf ihrem Terminkalender haben würden, war aber ohnehin sonnenklar: Immerhin ist es mit „Kiek es drin“ der älteste Dortmunder Karnevalsverein selbst, der in diesem Jahr das Dortmunder Kinderprinzenpaar stellt.
Erst nach (über zweieinhalb Stunden Programm und Dauertoben musste sich der versammelte Nachwuchs so langsam auf den Abpfiff vorbereiten. Erzählt werden wird von solch einem besonderen Nachmittag wie im PZ zu Hause aber sicher noch eine ganze Weile – ganz egal, ob man sich im Rheinland oder in Westfalen befindet.

















