Lütgendortmunds Stolpersteine haben „Paten“, die sich zuverlässig um deren Pflege kümmern. Und auch in diesem Jahr zogen Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule, ausgerüstet mit Wasser, Seifenlauge und – Stichwort Messing – Zahnpasta, wieder rechtzeitig vor den Gedenkfeiern zum Anlass der Reichspogromnacht, wieder in gleicher Angelegenheit los. Die auf den Steinen abgelegten Blumen wiesen danach noch etwas nachdrücklicher auf die mit den Steinen verbundenen menschlichen Schicksale hin.
Um Geschichte und Geschichten der mit Stolpersteinen ausgestatteten Plätze im Stadtteil lebendig werden zu lassen, versorgte Lüdos Hobby-Historiker Wilhelm Mohrenstecher die anwesende Schüler- und Lehrerschaft mit Hintergrund-Informationen.

















