Auf eine stärkere Präsenz des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) im Stadtbezirk Lütgendortmund möchte die BV-Fraktion der SPD jetzt hinwirken. Hierzu soll die Stadtverwaltung aufgefordert werden, „den KOD im Rahmen der Ordnungspartnerschaften regelmäßig und ausreichend“ im Ort einzusetzen. Hintergrund dessen ist eine Äußerung Alexander Kaloutis, in der er der Innenstadt und der Nordstadt beim Thema Polizeipräsenz Priorität gegenüber den Außenbezirken einräumt: Dies hat aus Sicht der Sozialdemokraten zu einer Schieflage geführt.
Lüdos CDU weist in diesem Zusammenhang auf die Forderung des OB hin, den Ordnungsdienst in der Gesamtheit zu erweitern. Die Zustimmung zum SPD-Antrag, heißt es weiter, gehe daher mit der Erwartung einher, die Sozialdemokraten unterstützten bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen diesen Ansatz. Ein Stellenzuwachs sei vonnöten, „um dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen vor Ort Rechnung zu tragen.“
Grundsätzliche Zustimmung kommt auch von den Grünen. Nicht nur die tatsächliche, sondern auch die gefühlte Sicherheit der Menschen sei schließlich ein wichtiger Aspekt, unterstreicht Monika Henrichs. Ihre Sichtweise verknüpft die 2. stellvertretende Bürgermeisterin mit einer Kritik am neuen Rathaus-Kurs und gibt zu Protokoll: „Ob man die Probleme der Innenstadt löst, indem man nur die Präsenz des Ordnungsdienstes erhöht, kann ich nicht beurteilen. Ich halte flankierende Maßnahmen für wichtig, damit sich die Probleme nicht nur verlagern und man eine dauerhafte Lösung finden kann.“

















