Was schätzen Kinder an ihrer Schule – und was stört sie? Welche Orte in ihrem Stadtteil mögen sie besonders, und wo fühlen sie sich unsicher?
Im Rahmen eines zweijährigen Projekts des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) haben Schüler:innen der Westhausen Grundschule in Dortmund genau diese Frage untersucht und dabei beeindruckende Ergebnisse präsentiert.
Wohlfühlorte, Problemstellen und Verbesserungsideen
In begleiteten Rundgängen sammelten und dokumentierten die Schüler:innen ihre Eindrücke zur Schule und zum Stadtteil über Fotos und Videos. Sie zeigten Orte, die ihnen guttun – darunter Spielplätze, Waldstücke oder das nahegelegene Jugendzentrum. Aber auch Kritik wurde deutlich: unsichere Straßen, schlecht einsehbare Bereiche und Müllproblematiken.
Unterstützung durch die Wissenschaft
Begleitet wurde das Projekt vom Team der Ruhr-Universität Bochum, vertreten durch Dr. Matthias Forell und Philipp Matthes, M. Ed. In Zusammenarbeit mit Schulleiterin Birgit Grothaus und dem gesamten Kollegium wurde das gesammelte Wissen der Kinder diskutiert und eingeordnet.
Ergebnisse für Schule und Stadtteil
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die konkrete Weiterentwicklung der Schule ein. Gleichzeitig werden sie auch der Stadt Dortmund zur Verfügung gestellt, um bei Planungen im Stadtteil berücksichtigt zu werden.
Die Westhausen Grundschule zeigt damit beispielhaft, wie die Einbindung von Kinderperspektiven zu wirksamer, lebensweltbezogener Schul- und Stadtteilentwicklung beitragen kann.
















